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Autor: Bounin. Ingrid.

Titel: Handys – multimediale Alleskönner. Unterrichtsmodule zur bewussten Nutzung von Mobiltelefonen.

Quelle: Das Lehrer Handbuch. Der pädagogische Ratgeber für Lehrerinnen und Lehrer. Nr. 44, Mai 2007. Stuttgart/ Berlin 2007.

Die Veröffentlichung erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Autorin und des Verlags.



Ingrid Bounin

Handys multimediale Alleskönner. Unterrichtsmodule zur bewussten Nutzung von Mobiltelefonen

Inhaltsverzeichnis

1. Das Handy- Entwicklungslinien eines Geräts 2

2. Das Handy: Was es kann und was man wirklich braucht 4

2.1 Vielfältige Nutzung des Mobiltelefons 4

2.2 Technische Möglichkeiten des Mobiltelefons 6

3. Oft unterschätzt: Die Kosten für das Handy 10

4. Snuff-Videos und Happy Slapping 12

5. Rechtliche Aspekte 13

6. Arbeitshilfen 15

6.1 Handy-Nutzung I 15

6.2 Handy-Nutzung II 17

6.3 Handy-Tarife-Check 18

6.4 Klingelton-Rallye 19

6.5 Handy und Gewalt 20

Handys sind schon längst multimediafähige Kommunikationsmaschinen im Westentaschenformat. Die Käufer, zu denen vor allem auch Jugendliche gehören, werden durch die schnell voran schreitende Technik unermüdlich aufgefordert, auf dem Laufenden zu bleiben. Der vorliegende Beitrag klärt nicht nur über Wissenswertes rund um das Handy auf, sondern unterbreitet Ihnen auch zahlreiche Vorschläge, wie Sie sich dem Thema im Unterricht nähern können. Ziel der verschiedenen Bausteine ist es, Ihre Schüler für die Vorteile, aber auch Gefahren des Mobiltelefons zu sensibilisieren, damit sie zu bewussten Nutzern dieses Mediums werden können.

1. Das Handy- Entwicklungslinien eines Geräts

Nahezu jeder Jugendliche (92%) besitzt ein Handy1 und sogar bei den 6 bis 13-Jährigen sind es schon 50%. Kein anderes Medium hat solch eine Erfolgsstory in derart kurzer Zeit hinter sich und gleichzeitig solch vielfältige Entwicklungspotenziale vor sich. Schon heute kann man mit dem Handy viel mehr tun als nur telefonieren. Fotografieren, Videos drehen, Musik hören, im Internet surfen ­ dies sind weitere Funktionen, die viele der kleinen Geräte bereits beherrschen.

Die Dienste für das „mobile", wie es vielleicht schon bald analog zur Namensgebung im angelsächsischen Raum heißen wird, werden immer komfortabler und umfangreicher, sodass es bald ganze Spielfilme oder Fernsehsendungen auf dem Mini-Bildschirm geben wird. Das Radio wird über einen Internetstream aufs Handy gespielt, das Telefonieren wird wie am heimischen PC auch mit dem Handy möglicherweise schon bald als „Voice over IP" (telefonieren über Computernetzwerke) abgewickelt. Und schließlich werden die wachsenden Speicherkapazitäten das Handy zu einer Art „Festplatte für die Hosentasche"2 machen.

Jugendliche nutzen das Handy als Visitenkarte, es drückt durch Klingelton und Logo, Auswahl der Funktionalitäten und modische Accessoires die Persönlichkeit des Besitzers aus. Derart individuell ausgestattet, dient es zuvorderst der Alltagsorganisation (Verabredungen, Wecker, Terminkalender etc.), der Beziehungspflege („Hi, was geht?") und der Unterhaltung (Spiele, Musik, kleine Filme).3 Aber auch bei Erwachsenen wird das Handy mit Attributen wie Modernität, Jugendlichkeit, Freiheit und Unabhängigkeit assoziiert.4

Gleichzeitig entstehen mit dem Handy nicht nur für Jugendliche die Anforderung an permanente Erreichbarkeit einerseits und neue Möglichkeiten der Kontrolle andererseits. Auf eine SMS beispielsweise „muss" sofort geantwortet werden. Bei Befragungen zum Nutzungsverhalten geben Jugendliche an, dass sie manchmal absichtlich nicht antworten, weil sie dann von ihrem Gegenüber angerufen werden. Der Freund oder die Freundin will hören, warum nicht geantwortet wurde.

Manche Geräteanbieter werben mit dem Slogan „Track your kid"5 (to track = verfolgen) und versprechen, dass der Aufenthaltsort des Kindes geortet und mitgeteilt wird. FürJugendliche mit modernster Handy-Technologie ist es ein Leichtes, sich der Kontrolle durch Erwachsene zu entziehen: „Kein Netz", „musste es im Unterricht ausschalten", lauten die Rechtfertigungen.

Mit der Finanzierung des Multimediageräts tun sich Jugendliche hingegen nicht ganz so leicht. Ein Viertel aller Jugendlichen gab in derJIM-Studie 2006 an, regelmäßig (8%) oder ab und zu (19%) Schwierigkeiten bei der Bezahlung der Handy-Kosten zu haben.6 Und 9% der Jugendlichen berichten von Abzocke übers Handy.

In letzter Zeit haben außerdem Schlagzeilen über brutale Videos auf Jugend-Handys die Öffentlichkeit aufgeschreckt. Knapp 90% der Jugendlichen wissen von sogenannten Snuff-Videos oder Happy-Slapping-Filmen. Ein gutes Drittel der Jugendlichen gibt an, dass Freunde schon einmal ein solches Video erhalten haben. Und 17% haben das Filmen von Prügeleien (Happy Slapping) schon beobachtet.7

Diese wenigen Schlaglichter auf das mobile Gerät legen nahe, sich mit ihm auch innerhalb der Schule oder in der Jugendarbeit intensiver zu beschäftigen. Der vorliegende Beitrag klärt nicht nur über Wissenswertes rund um das Handy auf, sondern unterbreitet Ihnen auch zahlreiche Vorschläge, wie Sie sich dem Thema im Unterricht nähern können. Ziel der verschiedenen Bausteine ist es, Ihre Schüler für die Vorteile, aber auch Gefahren zu sensibilisieren und sie zu bewussten Nutzern dieses Mediums zu erziehen.

Anregungen für den Unterricht: Quiz und Internetrecherche

Als spielerischer Einstieg in das Thema eignet sich ein Quiz. Davon gibt es einige rund um die Handy-Technik, Tarife und allgemeine Aspekte, z.B. unter http://www.lookedup4you.de. Dies ist ein Portal für junge Verbraucher (verantwortet von der Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg, Fachbereich Bibliothek und Information).

Beim Informationszentrum Mobilfunk geht es hauptsächlich um technische und gesundheitliche Fragen http://www.izmf.de/html/de/46059.html

Gleichzeitig können rund um das Quiz Rechercheaufgaben (im Internet) vergeben werden.

  • Eine Gruppe erklärt den Begriff und die Funktionalität von Bluetooth.

  • Eine andere Gruppe erläutert die rechtlichen Aspekte bei der Handynutzung (oder konkreter beim Fotografieren und Filmen mit dem Handy).

  • Die dritte Gruppe kümmert sich um die Strahlung der Geräte und ihre möglichen gesundheitlichen Auswirkungen.

  • Eine vierte Gruppe recherchiert und referiert zu den wichtigsten technischen Standards für Mobilfunknetze (GMS und UMTS).

2. Das Handy: Was es kann und was man wirklich braucht

2.1 Vielfältige Nutzung des Mobiltelefons

Handys sind schon längst multimediafähige Kommunikationsmaschinen im Westentaschenformat. Die Technologie schreitet rasend schnell voran, in rascher Folge kommen neue Modelle auf den Markt und die Konsumenten werden unermüdlich aufgefordert per Kaufentscheid auf dem Laufenden zu bleiben. Erschwert wird die Auswahl dadurch, dass die Technologien verschiedener Handy-Hersteller nicht eins zu eins miteinander vergleichbar sind.

Während die einen Geräte im Audiobereich als Radio oder MP3-Player mit hoher Qualität punkten können, legen andere mehr Wert auf Bildqualität und wieder andere rücken die Organizer-Funktionen in den Vordergrund.

Die Vielfalt des Angebots und immer neue Modelle verführen mitunter zu unüberlegten Käufen von Geräten mit vielen sehr kostspieligen technischen Details. Empfehlen Sie Ihren Schülern, vor dem Handy-Kauf eine kleine persönliche Checkliste mit den Funktionen anzulegen, die sie von dem neuen Gerät unbedingt erwarten.

Wenn Sie die Jugendlichen für die zahlreichen Nutzungsmöglichkeiten des Mobiltelefons sensibilisieren möchten, ist es ratsam, mit einer Reflexionsphase zu deren eigenen Nutzungsgewohnheiten einzusteigen. Die Arbeitshilfe 6.1 (S. 13) bietet Ihnen hier eine gute Arbeitsgrundlage.

In einem nächsten Schritt überlegen die Schüler, welche Funktionen sie an ihrem Handy besonders häufig nutzen und worin sie die Vor- und Nachteile der jeweiligen Funktionen sehen. Für diese Übung dient Ihnen die Arbeitshilfe 6.2 (S. 15) als Vorlage.

Später werden die Jugendlichen angehalten, für verschiedene Personen mit unterschiedlichen Bedürfnissen das jeweils richtige Mobiltelefon zu finden. Als Grundlage für diese Übung können Sie entweder die Aussagen Ihrer Schüler wählen oder sich der folgenden Anregungen bedienen:

Anregungen für den Unterricht: Abwägen von Handyausstattung und Nutzerbedürfnis

Ziel ist es, dass sich Jugendliche über die unterschiedlichen Anwendungen und über medientechnische Entwicklungen informieren.

Aufgabe: Findet heraus, welches Handy für welche Anwendung besonders geeignet ist.

  • Person A ist viel unterwegs, muss mit dem Handy einen Teil ihrer Arbeit organisieren. Welches Handy würdest du empfehlen? Begründe.

  • Person B liebt Musik, geht zur Schule und hat viele Freunde. Welchen Handy-Tipp bekommt diese Person? Begründe.

Unter der Internetadresse http://www.heise.de/mobil/handygalerie/ erhält man einen guten Überblick über Geräte der verschiedenen Hersteller und ihre Funktionalitäten.

Im Wesentlichen gibt es zwei Entwicklungen, die sich abzeichnen: die zunehmende Nutzung des Handys für den Internetzugang und der Vertrieb und die Abnahme von Musik und Bildern (bzw. sogar Fernsehen) über das Handy. Entsprechend werden die Geräte weiterentwickelt.

2.2 Technische Möglichkeiten des Mobiltelefons

Internetzugang übers Handy

Handy-Besitzer machen zunehmend Gebrauch von internetgestützten Diensten. E-Mail-Funktionen und mobiler Internetzugang gewinnen immer mehr an Bedeutung. Dies geht aus dem Trendbarometer des Bundesverbands Digitale Wirtschaft (DVDW) hervor.8

Viele Handys können, mit einem Browser verbunden, auch HTML-Seiten anzeigen, was bei den zumeist kleinen Bildschirmen jedoch weder grafisch noch von der Bedienung her komfortabel ist. Aus diesem Grunde gibt es für Mobiltelefone ein etwas „anderes Internet", das WAP.

WAP steht für „Wireless Application Protocol", die deutsche Übersetzung lautet „Drahtloses Anwendungsprotokoll". Das ist ein Übertragungsstandard, mit dem Informationen auf das Handy übertragen werden. Prinzipiell ließen sich fast alle HTML-Seiten ins WAP übertragen. In erster Linie aber sind Services wie Suchmaschinen, Fahrplanauskünfte, Wetterberichte, Veranstaltungstipps, Börsenkurse, Telefonauskunft und Abfrage von E-Mails vertreten.

Um „mobil WAP" nutzen zu können, benötigt man ein WAP-Handy. In diesem ist ein WAP Browser integriert, der Microbrowser. Will man WAR Seiten aufrufen, muss erst eine Verbindung zum WAP-Gateway aufgebaut werden, vergleichbar mit dem Verbindungsaufbau vom PC zum Internet-Provider. Das kann mitunter bis zu einer Minute dauern - der Gebührenzähler läuft mit. Nach dem Verbindungsaufbau können dann die Seiten angeschaut werden, die Qualität der Darstellung gerade auch von Grafiken hängt vom Handytyp ab.

Wissenswertes für Schüler: Die Tarife für den Internetzugang übers Handy weichen derzeit noch sehr stark voneinander ab, sind aber wie die anderen Handy-Tarife auch ständig in Bewegung. Es lohnt sich, genaue Vergleiche anzustellen, auch hinsichtlich der Art und Weise, wie abgerechnet wird: im Minuten Takt, im Zehn-Minuten-Takt, standortungebunden oder standortgebunden, gibt es eine Flatrate? Es gibt derzeit Tarife, die bis zu 100 Euro im Monat auseinanderliegen.

Musikanlage und Fernseher in Taschenformat

Handy als MP3-Player

Immer mehr Hersteller haben Handys im Angebot, die man auch als MP3-Player oder Radio nutzen kann. Hier gilt: Ohren auf! Die Qualität des gebotenen Sounds schwankt von Handy zu Handy. Das gilt in gleichem Maße auch für die Kapazität. Während auf einige Mobiltelefone nur ein paar Songs passen, bieten andere bereits Gigabytes an Speicherkapazität. Bei einer Größe von etwa 5 MB pro Song bietet so ein neues Handy dann schon Platz für 200 und mehr Hits.

Viele Hersteller liefern gleich eine Software mit, die das Überspielen der Titel von PC auf Handy erleichtert. Andere machen es möglich, dass die Songs auf einer eigenen Speicherkarte liegen, die sowohl vom PC als auch vom Handy „gelesen" werden kann.

Anregungen für den Unterricht: Auswahlkriterien für ein gutes Handy (Beispiel: Audiowiedergabe)

Die Schüler erhalten die Aufgabe, nach einem möglichst guten und funktionalen Handy zu recherchieren, das speziell für die Audiowiedergabe gedacht ist. Worauf gilt es für einen Konsumenten bei einer möglichen Auswahl zu achten? Mögliche Leitfragen könnten sein:

  • Welche Qualität hat die Audiowiedergabe?

  • Welche Qualität haben die Kopfhörer?

  • Wird die Wiedergabe unterbrochen, wenn jemand anruft?

  • Läuft die Wiedergabe im Hintergrund weiter, auch wenn man eine SMS schreibt?

  • Gibt es einen Flight-Modus, sodass MP3s auch beim Fliegen abgespielt werden können?

  • Welche anderen Kriterien erscheinen euch noch wichtig?

Handy-TV

Mit dem Handy fernsehen so lautete vor allem rund um die Fußball-Weltmeisterschaft 2006 die Verheißung. So richtig wollte es aber mit den ruckelfreien Bildern noch nicht klappen. Das ist allerdings nur eine Frage der Zeit.

Momentan gibt es zwei konkurrierende Standards: DMB (Digital Multimedia Broadcast) und DVB-H (Digital Video Broadcast). Es gilt als offen, welcher dieser Standards sich durchsetzt. In einigen Bundesländern wurden DMB-Anbieter bereits von den zuständigen Landesmedienanstalten lizenziert. Viele Gerätehersteller setzen wiederum auf DVB-H, sodass der Kunde künftig genau hinschauen muss, wer welchen Standard anbietet.

Auch die Tarifsituation ist für Handy-TV derzeit noch unklar. Dort, wo der Dienst bereits gestartet ist, wird eine monatliche Grundgebühr zwischen neun und 15 Euro fällig.

Wie bekommt man eigentlich Musik und (bewegte) Bilder auf das Handy? Längst benötigt man keine Kabel oder zusätzlichen Geräte mehr dafür, denn viele Mobiltelefone verfügen bereits über hochmoderne Übertragungstechniken wie „Bluetooth".

Exkurs: Die Bluetooth-Funktion als Übertragungstechnik

Man sieht nichts blinken, man fühlt nichts und kann den Vorgang auch nicht hören. Schnell, lautlos und ohne Spuren zu hinterlassen funktioniert der Datenaustausch per Bluetooth. Es handelt sich dabei um eine Funktechnik, die die Kommunikation zwischen ganz verschiedenen Geräten wie Rechnern, PDAs und eben auch Handys im Nahbereich (bis etwa 50 Meter) ermöglicht. Auch hier werden die Übertragungsraten immer größer, inzwischen bis zu 2 MBit/s.

Die aktivierte Bluetooth-Funktion, mittels derer man Daten von einem Gerät auf ein anderes übertragen kann ist das Einfallstor für alle möglichen unerwünschten Attacken auf ein Handy. Das gilt sowohl für das Ausspähen von Daten, etwa der PIN-Nummer als auch für Würmer und Viren, die es leider auch auf Handys gibt, und das gilt für die unerwünschte Übersendung von z.B. gewalthaltigen Videos oder Bildern. Wenn man sich z.B. in einem Raum mit anderen Handybesitzern aufhält, kann das Gegenüber sich von seinem bluetooth-aktivierten Handy andere Geräte mit der gleichen Funktion anzeigen lassen und an diese Videos etc. übermitteln. Wenn man das nicht will, muss man die Bluetooth-Funktion auf dem Handy deaktivieren.

Neben der Bluetooth-Funktion halten viele Handys auch noch die Infrarot-Technologie bereit. Damit dauert ein Datenaustausch allerdings sehr viel länger als über Bluetooth und die Geräte müssen sich „sehen", ähnlich wie bei der Fernbedienung des Fernsehers.

Anregungen für den Unterricht: Was man über Bluetooth wissen muss

Bei jedem Handy-Typ funktioniert das Abschalten der Bluetooth-Funktion anders (Bluetooth ist die Funktechnologie mittels derer man Daten von einem Gerät aufs andere übertragen kann.). Bei einigen ist es direkt im Menü unter „Bluetooth" - ein/aus möglich, bei anderen muss man in die „Einstellungen"-„Anschlüsse"-Bluetooth und beim dritten Handy heißt der Menüpunkt „Verbindungen" - Bluetooth.

Aufgabe für die Schülerinnen und Schüler:

  1. Recherchiert im Internet zur Bluetooth Technologie, z.B. hier: http://german.bluetooth.com/bluetooth/
    http://www.handysektor.de

  2. Tragt anhand eurer eigenen Handys zusammen, wo im Menü sich die Bluetooth-Funktion befindet und wie sie zu deaktivieren ist. Tragt die verschiedenen Wege im Plenum zusammen.

3. Oft unterschätzt: Die Kosten für das Handy

Der Tarifdschungel für Handys hat es in sich. Wer sich heute für den vermeintlich günstigsten Tarif entscheidet, kann morgen schon wieder ins Hintertreffen geraten, denn die Tarife ändern sich dauernd.

Kosten für das Handy entstehen nicht nur durch Telefonieren und SMSSchreiben, sondern oft auch durch zusätzliche Dienste, die man in Anspruch nimmt. Vor allem Jugendliche fallen mitunter völlig ahnunglos auf Lockangebote herein.

Besonders Eltern stehen vor dem Kauf für ihre Kinder vor der Frage: Vertrag oder Pre-Paid-Karte (im voraus bezahlte Karte).

Ein Vertrag hat den Vorteil, dass das Telefonieren meist günstiger ist und die Handys, die man dazu bekommt, auf mehr Dienstleistungen zurückgreifen können. Allerdings wird immer eine Grundgebühr fällig und die Laufzeit von zwei Jahren ist relativ lang.

Bei der Pre-Paid-Karte fallen keine Grundgebühren an, es gibt keine Vertragsbindung und man behält den Überblick über den eigenen Verbrauch. Allerdings sind die Gesprächsgebühren meist höher als bei Vertrags-Handys und die Handys sind in ihren Anwendungsmöglichkeiten eingeschränkter. Hier hilft vor der Entscheidung nur eine Analyse des eigenen Verhaltens und der eigenen Bedürfnisse.

Um die Schüler dafür zu sensibilisieren, welcher Tarif für sie der beste ist, können Sie den Tarif-Check nutzen (siehe Arbeitshilfe 6.3, S. 16).

Die Gefahr der „versteckten" Kosten

Branding

Das sogenannte Branding ist der neueste Trend auf dem Handy-Markt. Die Geräte werden vom Hersteller gemeinsam mit einem Netzbetreiber (T-Mobile, Vodafone etc.) mit einem „Brandzeichen" versehen. Ähnlich wie Rinder oder Pferde, deren Besitzer dadurch zweifelsfrei festzustellen ist. Bei Handys hat dieses Zeichen meist kostenträchtige Auswirkungen. So kommt man beispielsweise mit einem Samsung ZM60 nur mit T-Zones, dem Internetdienst von T-Mobile für Handys, ins Internet. Gekoppelt ist diese Festlegung auf bestimmte Anbieter mit einer gezielten Tastenbelegung des Handys. Häufig bedeutet das, dass man mit einem unbedachten Tastendruck bereits den Internet-Browser aktiviert und damit auch den Gebührenzähler. „Die Netzbetreiber möchten offensichtlich durch die möglichst häufige Anwahl ihrer kostenpflichtigen Datendienste das Geld für das stark verbilligte Handy wieder herein bekommen", so die Verbraucherzentrale Sachsen. Die Netzbetreiber bieten außerdem viele Internetinhalte kostenpflichtig an, die es anderswo gratis gibt.

Die Stiftung Warentest informiert im Netz darüber, wie man sein Handy umprogrammieren kann. Oft sind damit allerdings Nachteile verbunden. Einige Funktionalitäten des Handys sind dann nur noch eingeschränkt nutzbar (siehe unter http://www.stiftung-warentest.de/online/computer_telefon/special/1231793/1231793.html

Abos für Klingeltöne, Logos etc.

„Hol dir den super-coolen Klingelton/das angesagteste Logo kostenlos auf dein Handy!" So oder ähnlich lauten die Versprechungen der Klingelton- und Logohändler. Was höchstens im Kleingedruckten steht und bei den Klingelton-Werbe-Sendern im Fernsehen allenfalls winzig über den Bildschirm flimmert, ist das Abo, das dahintersteckt. Ruck, zuck hat man zwar einen kostenlosen Klingelton/ein kostenloses Logo, dafür aber die nächsten zwölf Montate jeweils einen/eines oder mehrere kostenpflichtige. Und Abos zu kündigen ist eine kleine Odyssee, für die man sehr hartnäckig bleiben muss. Wer nicht rechtzeitig kündigt, für den verlängert sich das Abo um weitere Monate.

Gewarnt seien Jugendliche auch vor sogenannten „Premium-SMS", Lockanrufen und R-Gesprächen. Meist kostet eine Reaktion auf solche Angebote (oft mit Gewinnversprechen) viel Geld und ist manchmal wiederum mit einem Abonnement verbunden.

Im Anhang finden Sie in der Arbeitshilfe 6.4 (S. 17) eine „Klingelton-Rallye", mit Hilfe derer Ihre Schüler ihre Wahrnehmung für den Umgang mit Klingeltönen schärfen können.

4. Snuff-Videos und Happy Slapping

Gewaltvideos auf Handys sorgen in letzter Zeit für viel Diskussionsstoff und Handlungsbedarf in Schulen, Jugend- und Elternhäusern. Da filmen Jugendliche mit ihrem Handy, wie andere geschlagen und getreten (Happy slapping = fröhliches Schlagen) werden und schicken diese Sequenzen dann an andere weiter.

Über neue Übertragungswege wie „Bluetooth" machen sogenannte Snuff-Videos (snuff out = jemanden auslöschen) unter Schülern die Runde, die nachgestellte oder echte Vergewaltigungen, Morde, Leichenschändungen und Hinrichtungen zeigen. Derartige Filme sind im Internet leicht zu haben und können zunächst auf den eigenen PC und dann aufs Handy geladen werden.

Wer mit Jugendlichen darüber spricht, bekommt den Eindruck, dass viele schon einmal ein solches Video gesehen oder sogar aufs Handy bekommen haben. Jugendliche berichten dann von schlaflosen Nächten und der Befürchtung, vor allem die Bilder aus Snuff Videos „nie wieder los zu werden".

Viele Experten gehen davon aus, dass diese Bilder auf Kinder ab etwa zwölf Jahren eine besondere Faszination ausüben und dass das Aushalten dieser Bilder im Rahmen von Mutproben gefordert wird. Bilder und Mutproben dienen dann wiederum als Gesprächsstoff in der Gruppe. Das Versenden solcher Bilder ist übrigens strafbar. Siehe auch unter dem Punkt „Rechtliche Aspekte".

Wichtig bei diesem Thema ist die Diskussion mit Jugendlichen über ihre Mediennutzung. Zu fragen wäre beispielsweise, was sie an diesen Bildern fasziniert, aber auch „wie wollen wir miteinander umgehen".

Anregungen für den Unterricht: Gewaltvideos auf Handys

Im Anhang finden Sie in der Arbeitshilfe 6.5 „Handy und Gewalt" Möglichkeiten zur Behandlung verschiedener Aspekte rund um „Happy Slapping" und „Snuff Videos".

Diskutieren lässt sich hier auch das Thema „Handy-Verbot", zum Beispiel anhand eines

5. Rechtliche Aspekte

Bei vielen Aktivitäten mit dem Handy gilt es, Gesetze und Richtlinien zu beachten. Zu nennen ist hier zu allererst der Jugendmedienschutz-Staatsvertrag. Sein Ziel ist es, Kinder und Jugendlichen vor Angeboten in elektronischen Informations- und Kommunikationsmedien zu schützen, die deren Entwicklung oder Erziehung beeinträchtigen oder gefährden. Außerdem soll er vor solchen Angeboten in elektronischen Informationsund Kommunikationsmedien schützen, die die Menschenwürde oder sonstige durch das Strafgesetzbuch geschützte Rechtsgüter verletzen.

Weitergabe von Gewaltdarstellungen

So ist beispielsweise nach § 131 Strafgesetzbuch (StGB) die Weitergabe grausamer und unmenschlicher Gewaltdarstellungen, insbesondere an Minderjährige verboten. Das heißt, Jugendliche, die derartige Videos (zum Beispiel per Handy) weiterverbreiten, machen sich strafbar. Und natürlich ist es auch strafbar, andere zu misshandeln oder zu verletzen, um dies dann mit dem Handy filmen zu können (StGB § 223).

Datenschutz

Andererseits dürfen Lehrerinnen und Lehrer beispielsweise bei vermutetem Missbrauch ein Schülerhandy zwar vorübergehend konfiszieren, sie dürfen sich aber nicht die darauf befindlichen Daten (auch Fotos, Filme etc.) ansehen, es sei denn, der Schüler ist einverstanden.

Urheberrecht

Darüber hinaus gilt es das „Gesetz betreffend das Urheberrecht an Werken der bildenden Künste und der Photographie" zu beachten und hier besonders den § 22 (Recht am eigenen Bilde). Er besagt, dass Bildnisse und das sind auch Fotos oder Filmaufnahmen nur mit Einwilligung des Abgebildeten verbreitet oder öffentlich zur Schau gestellt werden dürfen.

Verbraucherschutz

Und schließlich gibt es allgemeine Bestimmungen und Urteile (z.B. des Bundesgerichtshofs) zum Verbraucherschutz. So sind Kinder und Jugendliche bis 18 Jahren nur eingeschränkt geschäftsfähig. Verträge mit Minderjährigen gelten erst, wenn Eltern ausdrücklich zugestimmt haben. Dies kann bei Klingelton-Abos entscheidend sein.

Anregungen für den Unterricht: Rechtliche Fragen

Bei diesem Thema bietet sich eine Internet-Recherche rund um die rechtlichen Fragen der Handy-Nutzung an.

Aufgabe für Schülergruppen:

Welche Gesetze und Richtlinien sind bei der Handy-Nutzung zu berücksichtigen (evtl. URLs vorgeben)?

http://www.artikel5.de/gesetze/jmstv.html JugendmedienschutzStaatsvertrag (§1, §4, §5).

http://dejure.org/gesetze/StGB Text des Strafgesetzbuches (vor allem §131, §185, §201a, §223, §224)

http://www.vzbv.de/start/index.php?page=presse&bereichs_id=&themen_id=&mit_id=698&task= Bundesverband der Verbraucherzentralen zu einem Urteil des Bundesgerichtshofs

http://www.polizei-nrw.de/lka/stepone/data/downloads/83/00/00/Merkblatt1.LKA_AJS.NRW.pdf Informationen des Landeskriminalamtes Nordrhein-Westfalen

6. Arbeitshilfen

6.1 Handy-Nutzung I

Was machst du mit deinem Handy oder was würdest du gerne machen, wenn du ein Handy hättest? Was findest du an den von dir ausgewählten Tätigkeiten gut?

Funktion

Sehr oft (6)
gar nicht (0)
6 5 4 3 2 1 0

Was findest du daran gut?

Telefonieren




SMS schreiben




SMS empfangen




MMS verschicken




MMS empfangen




Musik/Klingetöne downloaden




Musik hören




Fotos machen und anschauen




Fotos versenden




Videos aufnehmen und anschauen




Videos versenden




Im Internet surfen




Daten zwischen PC und Handy austauschen




Daten zwischen anderen und meinem Handy austauschen




Sonstiges




Dieses Arbeitspapier kann man von den Schülern und Schülerinnen auswerten und ein Profil der häufigsten Tätigkeiten mit dem Handy erstellen lassen (in Kleingruppen oder im Plenum).

Es geht hier darum, dass sich Schülerinnen und Schüler bewusst werden, wie genau sie ihr Handy nutzen. Ausgehend von den Nutzungsprofilen kann sich eine Diskussion über Vor- und Nachteile und mögliche Alternativen anschließen.



6.2 Handy-Nutzung II

Welche Vor- und Nachteile entstehen bei der Handy-Nutzung und was kannst du gegen Probleme tun?

Tätigkeit

Vorteile

Nachteile

Was kannst du gegen die Nachteile tun?

Telefonieren





SMS





MMS





Musik/Klingeltöne downloaden





Musik anhören





Fotos machen, anschauen und versenden





Videos aufnehmen, anschauen und versenden





Spielen





Im Internet surfen





Technische Möglichkeiten





Allgemein







6.3 Handy-Tarife-Check

Arbeitsaufgaben:

  1. Welchen Tarif (genaue Bezeichnung) bzw. welche Prepaid-Karte nutzt du?

  2. Recherchiere (im Internet, im Handy-Shop ...)/notiere (falls du es im Kopf hast), was bei deinem Tarif

  • 1 Minute Verbindung in andere Netze kostet?

  • 1 Minute Verbindung ins Festnetz kostet?

  • 1 SMS kostet?

  • 1 Minute/10 Minuten Verbindung ins Internet kostet/en?

  1. Tragt in der Klasse/Gruppe zusammen, welcher Tarif der günstigste und welcher der teuerste ist.

  2. Für welchen Tarif würdest du dich nach diesem Vergleich entscheiden?

  3. Wovon machst du deine Entscheidung abhängig? Begründe.



6.4 Klingelton-Rallye

Ziel der Unterrichtseinheit ist es, die Schülerinnen und Schüler vor allem für die Problematik rund um Klingeltöne zu sensibilisieren und ihnen mögliche negative Erfahrungen zu ersparen. Notwendig ist dafür ein Computerraum mit Internetzugang und etwa zwei Unterrichtsstunden.

  1. Ausgangspunkt für die Klingelton-Rallye könnte ein Artikel in „Spreeblick" sein, der Ende 2004 die Abzocke via Fernsehen und Handy ins Blickfeld der Öffentlichkeit rückte (siehe unter http://www.spreeblick.com/2004/12/12/jamba-kurs/)

  2. Daran kann sich zu folgenden Fragen die Diskussion in der Klasse anschließen.

  • Welche Klingeltöne nutzt ihr selbst?

  • Wie oft wechselt ihr eure Klingeltöne?

  • Woher bekommt ihr eure Klingeltöne?

  • Wieviel kosten Klingeltöne?

  • Seid ihr auch schon auf Klingelton-Abos reingefallen?

  1. Daran schließt sich eine Internet-Recherche an mit der Aufgabe herauszufinden, was

  • einzelne Klingeltöne und

  • Klingelton-Abos kosten.

  • Außerdem werden die Lernenden aufgefordert, genau zu recherchieren, was die jeweiligen Anbieter von den Käufern und Käuferinnen verlangen (auer dem Geld natürlich). Vor allem auf die Datnsammlung der Anbieter sollten die Schüler und Schülerinnen auferksam gemacht werden. Handy-Nummer, E-Mail-Adresse etc. sind nämlich die Grundlage für weitere Werbung per SMS, E-Mail oder Anruf.

  1. Die Lernenden erhalten die Aufgabe zu recherchieren, wie sie Klingelton-Abos wieder kündigen können.

Wie man solche Abos wieder kündigt, hat www.handysektor.de in Bildgeschichten festgehalten, und zwar für die beiden größten Anbieter Jamba und ZED http://www.handysektor.de/index.php/tipps/jamba_abos_kuendigen/ http://www.handysektor.de/index.php/tipps/zed_abos_kuendigen/



6.5 Handy und Gewalt

Zum Thema „Happy Slapping" und „Snuff Videos" bietet sich eine offene Diskussion an, die verschiedene Aspekte berücksichtigt.

  1. Habt ihr selbst schon solche Videos aufs Handy bekommen?

  2. Wie habt ihr reagiert? Was habt ihr getan?

  3. Wenn ja, was haben die Bilder bei euch ausgelöst?

  4. Was könnt ihr gegen solche Bilder tun? (siehe Arbeitspapier Vor- und Nachteile der verschiedenen Handy-Funktionen)

  5. Welche Regeln im Umgang mit Handys sind euch wichtig?

Regeln könnten beispielsweise sein.

  • wende gegenüber anderen keine Gewalt an.

  • Ich filme Gewalthandlungen nicht mit dem Handy.

  • Ich filme andere nicht heimlich.

  • Ich gebe solche Bilder nicht weiter.

  • Ich lade keine „Snuff Videos" auf mein Handy.

  • Ich öffne solche Videos nicht, wenn sie unerwünscht ankommen, und ich gebe sie nicht weiter.

  • Ich informiere Lehrkräfte und/oder Eltern darüber, dass solche Filme kursieren und ich erstatte ggf. Anzeige.

Es können sich weitere Rechercheaufgaben anschließen:

  1. Informiert euch über technische Möglichkeiten eurer Handys und welche technischen Möglichkeiten es zur Abwehr solcher Bilder gibt.

  2. Wie sieht die rechtliche Situation aus?



Weiterführende Literaturhinweise:

Aktion Jugendschutz Landesarbeitsstelle Bayern: Handy in Kinderhand - Informationen und Tipps für Eltern. München 2006.

Anfang, G. u.a.: Handy eine Herausforderung für die Pädagogik. München 2006.

Böker, A.: Das Handy-Spielebuch. Magdeburg 2005.

Burkart, G.: Das Mobiltelefon und die Veränderung der Kommunikation im sozialen Raum. In: Beck, U. (Hg.): Soziale Welt, Zeitschrift für sozialwissenschaftliche Forschung und Praxis. 51. Jg., Heft 2, Baden-Baden 2000.

Gutknecht, S.: Gewalt auf Handys. 2. Auflage, Köln/Essen 2006.

Höflich, J. R.: Das Handy als „persönliches Medium" -Zur Aneignung des Short Message Service (SMS) durch Jugendliche. In: kommunikation@gesellschaft, Jg. 2, 2001.

Höflich, J. R./ Gebhardt, J. (Hg.): Mobile Kommunikation: Perspektiven und Forschungsfelder. Berlin 2005.

Medienpädagogischer Forschungsverbund Südwest (Hg.): JIM-Studie 2006. Stuttgart 2006.

Medienpädagogischer Forschungsverbund Südwest (Hg.): Handy & Co. Zehn Antworten. Stuttgart 2006.

Nowotny, A.: Daumenbotschaften. Die Bedeutung von Handy und SMS für Jugendliche. Studie im Auftrag des Landesverbands Rheinland, Bonn 2004.

Tully C. J./ Zerle, C.: Handys und jugendliche Alltagswelt. In: medien und erziehung, Heft 3/05, München 2005.

Weiterführende Links (Stand: März 2007):

http://www.izmf.de Informationszentrum Mobilfunk

http://www.handysektor.de ­ Informationen über mobile Kommunikationstechnologien

http://www.mediaculture-online.de/Handys.1080.0.html Medienpädagogische Aspekte der Handy-Nutzung

http://de.wikipedia.org ­ Online-Enzyklopädie auch zu Mobilfunk

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1Vgl. Medienpädagogischer Forschungsverbund Südwest (Hg.): JIM-Studie 2006. Stuttgart 2006, S. 48.

2Ertelt, J.: Vortrag 25.11.2006 bei der Fachtagung „Mobile Kommunikation" des Instituts für Medienpädagogik in Forschung und Praxis (JFF) München. Dokumentiert bei: http://www.mediaculture-online.de/Mobile_Kommunikation.1180.0.html

3Vgl. Anfang, G. u. a.: Handy eine Herausforderung für die Pädagogik. München 2006.

4Vgl. Wagner, U.: Vortrag 25.11.2006 bei der Fachtagung „Mobile Kommunikation" des Instituts für Medienpädagogik in Forschung und Praxis (JFF) München. Dokumentiert bei: http://www.mediaculture-online.de/Mobile_Kommunikation.1180.0.html

5Vgl. http://www.trackyourkid.de

6Vgl. Medienpädagogischer Forschungsverbund Südwest (Hg.): JIM-Studie 2006. Stuttgart 2006, S. 49.

7Vgl. ebda, S. 53 f.

8http://www.bvdw.org/fileadmin/downloads/marktzahlen/studien_umfragen/bvdw_mafo_trendbarometer-Handy-bsp_20060406.pdf, online am 1.3.2007

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