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Autorin: Bambach, Heide.
Titel: Schreibwerkstatt oder: '...schade, dann wissen die Zuhörer nicht richtig in unseren Geschichten Bescheid...'.
Quelle: Erfundene Geschichten erzählen es richtig. Lesen und Leben in der Schule. Kempten 1989. S. 231-242.
Verlag: Libelle Verlag.
Die Veröffentlichung erfolgt mit freundlicher Genehmigung des Verlags.
Bambach, Heide
Schreibwerkstatt oder: “...schade, dann wissen die Zuhörer nicht richtig in unseren Geschichten Bescheid...”
“Wird es auch Fragen zur Geschichte geben?” erkundigte sich Martin, als seine Stammgruppe eine öffentliche Lesung eigener Texte vorbereitete, und als ich sagte, daß Gespräche über die Geschichten in der Öffentlichkeit mit mehr als 100 Zuhörern nicht möglich seien, sagte er: “Schade, dann wissen die Leute nicht richtig in unseren Geschichten Bescheid!” Die Lust zu schreiben geht also einher mit dem Vergnügen vorzulesen und dieses wiederum mit der Anteilnahme der Zuhörer am Text.
Gegen Ende des Schuljahres wird die Unterrichtsfläche für mindestens vier Wochen zur “Schreibwerkstatt”: Die Kinder bereiten eine Autorenlesung im “Café Pustekuchen” und – zum Ende des 4. Schuljahres – die Herausgabe des Buches mit “Pustekuchen-Geschichten” vor.
Das “Cafe Pustekuchen” ist ein Veranstaltungsort der Bielefelder Musik-, Kunst- und Literaturszene. Unsere Autorenlesungen gehören seit Jahren “dazu” und erscheinen im Veranstaltungskalender. Eine Notiz im Stadtblatt, das Plakat des Cafés und unsere eigenen Plakate in der Schule, der Universität und an anderen geeigneten Orten weisen die Öffentlichkeit auf die Veranstaltung hin; etwa ein Viertel der Zuhörer sind keine Angehörigen der Kinder. Das Plakat und die Handzettel werden nach einem Entwurf hergestellt, den Jahre zuvor ein Kind für die erste der Pustekuchenlesungen gemacht hat, als Markenzeichen sozusagen.
Traditionen können für mancherlei Situationen im Leben ungemein nützlich sein – es läuft dann nämlich “wie von selbst.” Viele der Kinder, die aus der Eingangsstufe zu mir “ins große Haus” übergehen, sind zum Beispiel schon darauf eingestellt, daß sie in den beiden Schuljahren, die nun auf sie zukommen, zwei Mal eine Woche auf dem Bauernhof Haerkotten verbringen werden, daß sie im Sportunterricht auf einen Akrobaten-Zirkus hinarbeiten werden, daß sie am Ende jedes der beiden Schuljahre einen eigenen Text öffentlich in einem Café vorlesen werden und bis zum Ende des 4. Schuljahres genug freie Texte geschrieben haben werden, um für das Geschichtenbuch ihrer Stammgruppe eine breite Auswahl von Geschichten aus dem 3. und 4. Schuljahr zu haben.
Einige wissen von alledem, weil sie als jüngere Geschwister oder Freunde ehemaliger Schüler von uns an solchen Veranstaltungen und an den Vorbereitungen Anteil genommen haben, andere wissen es von den (inzwischen) Großen, die sich gern erinnern und auf ihre ehemalige Stammgruppenfläche zu Besuch kommen und “die Neuen” fragen: “Fahrt ihr auch ... ? Lest ihr auch ... ? Macht ihr auch ... ?” Und die Spuren der Großen mache ich für die Kleinen zu Beginn ihrer Schulzeit im “großen Haus” sichtbar – sozusagen als Anhalt und Verheißung für das, was auf sie zukommt: In den ersten Wochen des 3. Schuljahres hängt noch das Plakat vom Zirkus ihrer Vorgänger, sind noch die Bilder von ihren Bauernhofaufenthalten zu sehen, gibt es die Kassetten ihrer Autorenlesungen zu hören (neuerdings auch Videos zu sehen) und ihre Geschichtenbücher zu lesen.
In diesen ersten Wochen hänge ich auch die Fotodokumentationen all dieser Ereignisse von allen bisherigen Stammgruppen auf (6 sind es inzwischen), und die “Großen” stehen vor den Bildern und vergnügen sich mit ihrem “Weißt du noch?” und die Verwunderung, wie sie “damals” ausgesehen haben. Die “Neuen” – die Kleinen – sind mittendrin und fragen und hören und lernen auf diese Weise gleich in den ersten Tagen einige von den großen Schülern kennen – dies und die voraussehbaren Vorhaben, die den Großen offenbar Spaß gemacht haben, geben ihnen gleich in den ersten Tagen ein Gefühl von Sicherheit.
Die Bauernhofwoche und die Schreibwerkstatt und alle damit einhergehenden Vorbereitungen geben dem Schuljahr einen Rhythmus ähnlich wie es “Versammlung” und “Freie Arbeitszeit” mit dem Schultag tun.
Für die Autorenlesung wählt jedes Kind – unter Beratung der Gruppe und noch einmal speziell der Freunde – den Text aus, den es vortragen möchte, überarbeitet ihn sprachlich und gedanklich und sucht nach Kürzungen, die für die öffentliche Lesung eventuell nötig sind.

Die Gruppe hat zum Ziel, daß jedes Kind vorliest – auch wer noch kaum lesen kann oder gerade die ersten eigenen Sätze aufgeschrieben hat. Ohne Ermutigung, Ansporn und Hilfe der Kinder untereinander ließe sich nicht erreichen, daß ängstliche Kinder es wagen, vor einer Öffentlichkeit von 60-100 zum Teil fremden Menschen vorzulesen. Mancher schreibt für diesen Anlaß seinen ersten Text, manche verkünden noch bis wenige Tage vor dem Termin, daß sie “keinesfalls” vorlesen werden, und sind dann doch von der Erwartungsfreude und -aufregung der anderen angesteckt. “Meldeschluß” für die Texte ist das Wochenende vor der Lesung, damit die Texte noch getippt und ihr Vortrag geübt werden kann. Dennoch hat es in jedem 3. Schuljahr mindestens ein Kind gegeben, das erst am (schulfreien) Samstag vormittag vor dem Mikrophon einen schreibfrischen Text erstmals gelesen hat, um am Samstag nachmittag mit dabei sein zu können.
In der Regel aber muß jedes Kind in der Woche zuvor auf Kassetten lesen, um sich selbst gehört zu haben. Der Kassettenrecorder ist ein wahrlich segenreiches Instrument zum Üben des Vorlesens. Erst wer sich selbst vorlesen gehört hat, weiß nämlich, – vom Erstaunen über den Klang der eigenen Stimme abgesehen – was Mitschüler und Lehrer meinten, wenn sie z. B. gesagt haben, das Zuhören sei schwierig, weil er zu leise oder zu schnell oder zu ungegliedert lese. Denn manche Kinder sind so angetan von ihrer eigenen Geschichte, daß sie – nach einigen wohlartikulierten Anfangssätzen – die Zuhörer vergessen und den Text in sich hineinlesen, manche vergnügen sich sogar “in sich hinein”. Erst wenn sie auf der Kassette gehört haben, wie ihre Stimme versickert, ist ihnen deutlich, was die Zuhörer gemeint haben; zuvor hatten sie nur ihre anfänglichen Bemühungen um deutliches Lesen in Erinnerung.
Auch Kinder, die z. B. aus Ehrgeiz zunächst überpointiert vorgelesen haben, erkennen auf dem Recorder das Gekünstelte ihres Vortrags und lesen daraufhin natürlich und vorzüglich zugleich. Auch sie haben, ohne daß sie sich selbst hörten, nicht richtig verstehen können, was Zuhörer meinten, wenn sie sagten: “Du betonst so anders als sonst.”
Kinder, denen das Vorlesen aus der Versammlung her selbstverständlich ist, sind (meist) von daher schon sehr gute Vorleser; aber auch andere werden durch das Glück über ihren Text und die Erregung angesichts der erwachsenen Zuhörer zu unvorhersehbaren Leseleistungen beschwingt. Und alle hören einander zu wie mit angehaltenem Atem, jedes so angespannt, als säße es selbst auf dem Tresen: anteilnehmende Aufmerksamkeit für die Geschichten, die jedes Kind schon aus den Versammlungen bis in jedes Detail kennt. Einige Geschichten sind so geliebt, daß die Gruppe sich jeder meiner Kürzungsbemühungen widersetzt. Und so kommt es, daß – bei 20 lesenden Kindern – das Ganze überlange dauert, zweimal mehr als eine Stunde Lesezeit, unterbrochen durch eine Pause, in der die Autoren ihr “Honorar” in Form eines Eisbechers vom Café ausbezahlt bekommen. Jedes Jahr wieder neu verblüffend für mich, die ich einerseits beklommen den Fortgang der Uhr im Auge habe und andererseits kämpferisch denke “so lang dauert es eben, wenn alle Kinder mitmachen!”, jedesmal verblüffend ist für mich die Konzentration der zuhörenden Geschwister und der mitgebrachten Freunde. Manche Eltern dagegen haben Mühe, einen Nachmittag für ihre Kinder open-end freizuhalten. Ob diese Kinder deshalb so gern in die Schule kommen, weil dort Menschen sind – Gleichaltrige und Erwachsene –, die Zeit haben, sie wichtig zu nehmen.

Die Programmfolge stelle ich – im Gespräch mit den Kindern – so zusammen, daß die einzelnen Texte einander schützen und stützen. Zum Beispiel ist es günstig, hinter sehr starke und gute Leser einen Text zu plazieren, der inhaltlich ganz und gar anders ist als der vorige, so daß ein Vergleich fernliegt, und danach noch einen schwachen Text, der von den vorherigen gestützt und vom nachfolgenden gerahmt wird.
Unbedingt bedacht werden muß auch, welche Wartezeiten den einzelnen Kindern zumutbar sind; manche halten die Aufregung nicht länger als eine Viertelstunde aus, andere wiederum gewinnen Ruhe und Sicherheit, wenn sie erleben, wie gut es den anderen beim Vorlesen ergeht. Manche kommen besser erst im zweiten Teil dran, weil zu befürchten ist, daß ihre Eltern unpünktlich eintreffen, andere möchten im ersten Teil drankommen, weil sie vermuten, daß ihre Eltern vorzeitig weggehen werden. Über all dies muß miteinander geredet werden, damit es berücksichtigt werden kann – auch solche Erörterungen verhelfen zu wechselseitigem Verstehen.
Besonders schwer haben es diejenigen, deren Eltern schon vorab gesagt haben, daß sie nur zu dem Teil kommen können, in dem das eigene Kind liest. Wahre Argumentationspurzelbäume schlagen diese Kinder, um zu erklären, warum dies so sei – und doch bleibt es verquer zu dem, was ihnen allen miteinander selbstverständlich ist: die Anteilnahme eines jeden an jedem der anderen. Da haben es sogar diejenigen leichter, die den Nachmittag ganz ohne Eltern bestehen müssen. Anteilnahme – vielleicht bringen “heutige Kinder” so eindrucksvoll viel davon zustande, weil sie den Schmerz kennen, sie zu entbehren.
Am (schulfreien) Samstag vormittag treffen wir uns in der Schule zur “Durchsprechprobe mit Mikrofon”. Beides, die ungewohnt stille Schule und die Anspannung im Hinblick auf die Bewährung am Nachmittag, erzeugen eine Arbeitsatmosphäre, deren Konzentration sich bis in den Nachmittag hinein erhält.
Manche Texte sind zu lang für die öffentliche Lesung, aber inhaltlich so dicht, daß sie nicht ohne Verlust gekürzt werden können. Kinder, die sich zutrauen, vor Publikum frei zu reden, wählen in einem solchen Fall einzelne, besonders gelungene Kapitel aus und erzählen die übersprungenen in Kurzfassung. Manche setzen erst in der Mitte der Handlung ein und erzählen den Inhalt der Anfangskapitel, andere wiederum schreiben eine Zusammenfassung der Anfangskapitel und lesen diese vor. Manche lassen von ihrem (redegewandteren) Freund Zusammenfassung oder Übergänge erzählen; bei anderen ist es nötig, daß sie einen Ausblick auf das Ende ihrer Geschichte erzählen, weil sie mit ihrem Text noch nicht zu einem Schluß gekommen sind. Und einige Texte setzt – wie schon gesagt – die Gruppe in genau der Weise durch, in der sie da stehen, auch wenn deren Lesezeit dann Kürzungen bei anderen Texten notwendig macht.
Unsichere Leser nehmen sich den Freund mit auf den Tresen; manche haben als Pustekuchengeschichte einen Text ausgewählt, den sie zusammen mit einem anderen Kind geschrieben haben und nun abwechselnd mit ihm vorlesen. “Ich lese alles Freundschaftsgeschichten vor”, sagt Florin, die zweimal dran ist, mit jeder ihrer zwei Freundinnen.
Für das “Pustekuchen-Buch” wählt jedes Kind aus all seinen Geschichten diejenigen aus, die es für besonders gelungen hält und illustriert sie. Deckblätter werden entworfen und ins Reine gezeichnet; in den Wochen zuvor hat es einen Kurs zum Illustrieren in Schwarz-Weiß gegeben. Mindestens eine Geschichte soll aus der “Anfangszeit” dabei sein. Die meisten Kinder haben zu ihrem ersten Text ein Verhältnis von besonders liebevoller Art und möchten ihn aufgenommen haben; und sie erinnern sich darüber hinaus noch genau, mit welchen Texten sie bei der Gruppe besonders viel Anklang gefunden haben. Fast alle wünschen, daß ihr “letzter” Text, an dem sie gerade schreiben, in das Buch aufgenommen wird und nehmen dies zum Anlaß, ihn zu einem Abschluß zu bringen und ihn gedanklich und sprachlich zu überarbeiten. Sie wollen ihn als Dokument dafür, was sie “jetzt”, also am Ende des 4. Schuljahres, zu leisten imstande sind.
Natürlich sind längst nicht alle Kinder “Poeten”, bei einigen ist es sogar schwer, überhaupt zwei Texte zu finden, die in das Buch aufgenommen werden sollen, und so bildet der schließlich entstandene Band von ca. 350 Seiten auch das weite Spektrum der Gruppe ab, versammelt wahrlich druckreife Texte hochbegabter Kinder neben den unbeholfen bemühten Schreibversuchen derer, denen alles Denken schwer fällt und besonders das erfindende und gestaltende. In jedem Buch ist jedes Kind also mindestens mit einem Text vertreten, darüber hinaus werden alle die Texte aufgenommen, die sich die Gruppe in das Buch wünscht. Mit verblüffender Sicherheit erinnern sich die Kinder an Texte der vergangenen zwei Jahre, die in irgendeiner Weise von besonderer Qualität waren, und es scheint (fast) unerheblich zu sein, wer sie geschrieben hat: sie betrachten sie als “ihre” Geschichten und wollen sie ins Buch haben. Ich glaube, darin steckt etwas ähnliches wie in der Beharrlichkeit, mit der sie sich anläßlich der Lesung gegen Kürzungen von besonders beliebten Texten ausgesprochen haben, (fast) ohne Ansehen der Person des Autors übrigens.
So kommt es, daß von den “Schriftstellern” der Gruppe unverhältnismäßig viel Text Eingang in das Buch findet, auch dann, wenn diese sonst nicht zu den Stars der Gruppe gehören, sogar dann, wenn sie in manch anderen Zusammenhängen unerträglich schwierig für die Gruppe sind. In den ersten Jahren habe ich dieser Art Unvoreingenommenheit im Hinblick auf die Texte für ein besonderes und seltenes Glück im sozialen Klima der jeweiligen Gruppe gehalten. Inzwischen glaube ich, daß die Versammlung eine Situation ist, in der sich zwischen den Kindern dieser Zusammenhalt herstellt.
Wie eng das Vorlesenmögen und -können mit der Gruppe und mit dem Glück über den eigenen Text verbunden ist, ist mir erst ganz und gar deutlich geworden, als ich zum 10jährigen Bestehen der Schule meine damalige Stammgruppe veranlassen wollte, “Die schönsten Texte aus 10 Jahren” vorzulesen. Ich hatte aus jeder der vorangegangenen Gruppen die Texte ausgesucht, die dort besonders beliebt gewesen waren, alles Texte also, die für Kinder beim Vorlesen und Zuhören besonders gut wirken. Und ich hatte sie Kindern zum Vorlesen gegeben, die sich als hervorragende Vorleser erwiesen hatten. Deshalb konnte ich mir zunächst nicht erklären, warum plötzlich alles recht durchschnittlich wirkte, und erst als Grit fragte: “Kann ich nicht doch meine Geschichte vom Tiger vorlesen?”, verstand ich, woran es lag. Als ich dennoch ihrem Wunsch nicht nachgeben mochte, weil ihr Text mir für die geplante Veranstaltung nicht “genügte”, sagte sie “... oder wenigstens eine Geschichte von Verena.” Eine Geschichte von Verena, die war ihr fast wie eine eigene, denn Verenas Geschichten gehörten in ihre, Grits, Stammgruppe, und sie, Grit, war beteiligt, als sie entstanden.
Ich finde, an den Deckblättern und Illustrationen für das Geschichtenbuch ist noch einmal neu zu erkennen, wie lieb den Kindern ihre Texte sind und welche Wichtigkeit das Buch für sie hat. Indra zum Beispiel hat ihre Geschichte von “Willi und Schlupf” (sie stammt aus dem 3. Schuljahr und die Zuhörer waren damals sehr angetan davon) durch ihre Illustrationen zu einem kleinen Kunstwerk verwandelt so jedenfalls haben es die Kinder gesehen und ich auch.
Richtig hieß Willi: Willibald. Also: Willi wohnte in der Laborschule auf unserer Fläche in Maiks Fach.
Einmal hatte Willi einen Riesenhunger. Da fraß er Maiks Butterbrot auf. In der Pause hatte Maik Hunger, aber nichts zu essen.
Zurück zu Willi: An dem Tag als Willi Maiks Butterbrot aufgefuttert hatte, traf Willi draußen einen Regenwurm und sie wurden Freunde.

Willi brachte dem Regenwurm jeden Tag etwas zu essen von Maiks Butterbrot. Da hatte Maik in jeder Pause Hunger, und Willi und Schlupf (das ist der Regenwurm) hatten jeden Tag etwas zu essen.
Schlupf baute seine Gänge so, daß Willi auch mit rein konnte.
Als Schlupf damit fertig war, bauten sie sich eine Speisekammer und brachten alle Butterbrote da hin.
Maik hatte es einmal mit zwei Butterbroten versucht, aber da waren beide weg.

Später einmal machten Willi und Schlupf einen Spaziergang in einer Regenrinne. Schlupf guckte geradeaus und Willi in die Luft.
Da schrie Schlupf: “Vorsicht, Willi!”
Zu spät: Willi flog in ein Rohr. Er blieb unglücklicherweise in dem Rohr hängen und Schlupf sah Willi nie, nie wieder.

Jeden Tag warf er mit der Hoffnung, daß Willi es finden würde, ein Stück von Maiks Butterbrot in das Rohr.
Zu Hause hängte sich Schlupf ein Bild, das er von Willi geschenkt gekriegt hatte, übers Bett.

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