Werbung allgemein
Kinder im Netz der Marken? Zur Rolle der Medienmarken im Alltag von Kindern.Autoren: Dreier, Hardy / Lampert, Claudia |
AbstractIn diesem Beitrag werden Ergebnisse einer Studie vorgestellt, die "Medienmarken" wie Dragonball Z, Pokémon oder Benjamin Blümchen sowohl aus medienökonomischer als auch aus rezipientenorienter Perspektive beleuchtet. Danach zeigt das Gros der Kinder durchaus Ansätze von Medien(marken)kompetenz. Pädagogischen Handlungsbedarf sehen die Autoren dann, wenn Eltern nicht ausreichend Orientierung im multimedialen Dschungel geben können und Kinder eine zu intensive Beziehung zu Medienmarken aufbauen, von der sie sich selbst nicht kritisch distanzieren können. |
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Dreier, Hardy
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Lampert, Claudia
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Unterrichtsmodule: Werbung
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Hardy Dreier (* 1965) studierte Publizistik, Politik- und Bibliothekswissenschaft an der Freien Universität Berlin. Von 1994 bis 1999 war er wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Publizistik und Kommunikationsforschung. Dissertation über die Auswirkungen der Online-Entwicklung auf die deutsche Zeitungslandschaft. Seit November 1999 arbeitet er als wissenschaftlicher Referent am Hans-Bredow-Institut und beobachtet und analysiert die Auswirkungen der Multimedia-entwicklung auf die Strukturen des Mediensystems.
Dr. Claudia Lampert (geb. 1972) studierte Erziehungswissenschaften mit dem Schwerpunkt Medienpädagogik an der Universität Lüneburg und der Universität Hamburg. 2006 promovierte sie mit einer Arbeit über die Potenziale fiktionaler Fernsehangebote für die Gesundheitsförderung. Seit 1999 ist sie als wissenschaftliche Referentin am Hans-Bredow-Institut tätig. Einer ihrer Themeninteressen und Forschungsschwerpunkte liegt im Bereich der Mediensozialisation und Medienpädagogik. Im Rahmen verschiedener Projekte befasst sie sich aktuell mit der Rolle digitaler Medien im Alltag von Kindern und Jugendlichen. Seit 2007 ist sie Mitglied im Erfurter Netcode, der sich um die Qualität von Onlineangeboten für Kinder bemüht.


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