Visuelles Konzept
Jeder Film folgt einem visuellen Konzept, das festlegt, wie die handelnden Personen gezeigt werden, welche Atmosphäre zu welchem Zeitpunkt des Films erzeugt, welche Stimmungen und Assoziationen beim Zuschauer geweckt werden sollen.
Billy Elliot, GB 2000, Stephen Daldry
Anhand von wenigen Screenshots aus dem Film "Billy Elliot" erläutert Manfred Rüsel das zugrundeliegende visuelle Konzept. Zunächst wird Billy Elliot, der so gerne tanzen möchte anstatt boxen zu lernen, in geschlossenen Räumen gezeigt. Er bewegt sich beispielsweise zwischen Mauern oder der Vater sieht durch ein Gitter dem Training seines Sohnes zu. Es wird durch die Bilder der Eindruck der Ausweglosigkeit erzeugt.
Im Verlauf des Films treten offene Räume an die Stelle von Wänden und Gittern, er zeichnet damit über die Bildsprache Billys Weg nach und zum Teil auch schon vor, den dieser zum Schluss immer freier gehen kann.
Die Screenshots finden Sie in diesem PDF-Dokument.
Manfred Rüsel zum visuellen Konzept von "Billy Elliot". (mp3, 21 MB)
Vier Minuten, D 2006, Chris Kraus
Auch bei diesem Film begegnen uns die geschlossene Formen in zahlreichen Szenen. Jenny ist eine junge Mörderin und sitzt im Gefängnis. Aber auch als sie dank ihrer Begabung zu einem Musik-Wettbewerb fahren darf, zeigt der Film dies in geschlossenen Formen und inszeniert gleichzeitig Jennys Zerrissenheit ebenso wie die ihrer Klavierlehrerin.
Manfred Rüsel zur
Einführung in den Film. (mp3, 7,5 MB)
Filmausschnitt "Vier Minuten" (wmv, 16,8 MB)
Analyse des Filmausschnitts durch Manfred Rüsel. (mp3).
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Handreichungen zur Filmanalyse
Zur Filmanalyse hat Manfred Rüsel einige Arbeitspapiere zur Verfügung gestellt, mit denen man die Betrachtung eines Films strukturieren kann.
Filmanalyse
Begriffe für die Filmanalyse








