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Lola rennt - kontingent: Eine mögliche Beobachtung zum Diskurs von Gesellschaft, Film und Wissenschaft

Autor: Wittkamp, Robert F.
Erschienen: Osaka, 2006
Quelle: Die Deutsche Literatur / Doitsu bungaku 50

Abstract

Kinofilme dienen mitunter der Widerspiegelung gesellschaftlicher Realität. Der vom Japanologen Robert Wittkamp verfasste Essay stellt anhand von "Terminator" und "The Matrix" die filmische Erzeugung von Wirklichkeit sowie die Verflechtung von gesellschaftlichem Denken und Wissenschaft dar. Dabei erläutert er die in "The Matrix" angedeutete Simulationstheorie. Abschliessend analysiert Wittkamp das zentrale Filmelement Kontingenz von Tom Tykwers "Lola rennt" in Bezug auf Wissenschaft und Kultur.

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Wittkamp, Robert F.

Robert F. Wittkamp, geboren 1959 in Kamen, lebt seit 1994 in Japan. Seit 2003 lehrt und forscht er an der Kansai University (Osaka) im Bereich der kulturwissenschaftlichen Literaturwissenschaft. Von Haus aus Japanologe lautet sein langjährig verfolgtes Forschungsthema „Landschaft, Gedächtnis und Erinnerung in der Waka-Dichtung“. Im Bereich der Medienwissenschaften liegen seine Interessen in der Fernsehforschung. Derzeit arbeitet er mit zwei Kollegen an einem Lehrbuch für die Beobachtung und Beschreibung von „dorama“, worunter man in Japan verschiedene Fernsehformate wie den Fernsehfilm, TV-Serien, Zeichentrick- oder SF-Filme zusammenfasst.

 

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