Geschichten von fliegenden Karotten, Roboterpartys oder Brillengespenstern haben Kinder zwischen 7 und 11 Jahren als Trickfilme produziert. Das Kinomobil brachte die Trickfilm-Workshops in ländliche Regionen, in denen es wenige Angebote zur aktiven Medienarbeit gibt.
Filme drehen mit Computerspielen - das geht schnell und kostet nichts. Machinima nennt sich die Kunst, in vorhandenen Computerspielen eigene kleine Filme zu produzieren. An der Geschwister-Scholl-Schule in Konstanz wurden im Rahmen einer Projektwoche Machinima-Musikclips gedreht.
Im Rahmen der Veranstaltungsreihe "E wie Estland" organisierte das Kinomobil Baden-Württemberg eine Tour mit dem estnischen "Kinobuss". In fünf Schulen probierten Schülerinnen und Schüler der Klassen 3 bis 7 in Workshops selbst aus, wie Animations- und Spielfilme entstehen. Zudem wurde ein Einblick in die estnische Filmkultur ermöglicht.
Schüler erzeugten animierte Strichfiguren am Computer und übten eine dazu passende Theater-Performance ein. Aufgeführt wurde die Darbietung am "Spieltheatertag 2006" an der PH Ludwigsburg.
Verschiedene Flash-Filme, vor allem zum Thema Fußball, wurden von Schülerinnen und Schülern des Anna-Esslinger Gymnasiums Ulm gestaltet. Außerdem entwarfen sie eigene Trikots, Schuhe und Bälle und schrieben einen Zeitungsartikel.
Märchen mit Medien - Schülerinnen und Schüler der 8. Klasse erstellten ein englisches Hörspiel und ein Hörbilderbuch zum Thema Bremer Stadtmusikanten. Sie schrieben ein eigenes Drehbuch, entwarfen die Dialoge und animierte die teilweise selbst gezeichneten Bilder.
Ein Mutoskop ist eine Art Daumenkino in der Endlosschleife. Wie diese Kinoleinwand in Kleinformat funktioniert, lernten Kinder und Jugendliche in Workshops des Landesmedienzentrums kennen. Die Bastelbögen können im LMZ bestellt werden.
Mit der Digitalkamera wird der Klassiker "Daumenkino" ins mediale Zeitalter überführt: Die Kinder und Jugendlichen nehmen eine kurze Filmsequenz auf, die mit einem kleinen Programm - der Daumenkino-Druckmaschine - verarbeitet wird.
Creative Writing im Englischunterricht: Die Schülerinnen und Schülern verfassen Texte, die sie später filmisch umsetzen. Dabei verwenden sie verschiedene Kniffe aus dem Trickfilm und vertonen den Film im Musikunterricht.
Ein Scanner, ein Laptop oder ein Rechner und ein paar Dinge zum Animieren reichen aus und schon kann man einen kurzen Trickfilm produzieren. Dass dies funktioniert, haben acht Kinder bei der Karlsruher Messe Edutr@in 2004 unter Beweis gestellt.
In dem Projekt entstand ein Filmclip zu der Tierfabel "Der Fuchs und der Ziegenbock". Sieben Schüler texteten die Fabel kurzerhand in einen Rap um, unterlegten sie mit Musik, illustrierten sie und drehten daraus einen kurzen Videoclip.
"Dieter Bohne" preist in einer Talkshow seinen musikalischen Zögling "Daniel Kübelbacke" an und macht öffentlich Versprechungen, die er nicht halten kann. Aus diesem Stoff, den sich Kinder einer sechsten Klasse zum Thema Lügengeschichten ausgedacht haben, machten die Schülerinnen und Schüler einen Animationsfilm mit Knetfiguren.
Im Jugendhaus Tauberbischofsheim lernten Mädchen und Jungen den Übergang von der analogen in die digitale Bilderwelt kennen. Der Workshop samt den dazugehörenden Anleitungen, Kopiervorlagen und den Ergebnissen ist dokumentiert.
Wieviele Kinder passen in eine kleine Kiste? Mindestens sieben Stück! Soviele klettern jedenfalls im Kindergarten Regenbogen aus einem Karton. Die Mädchen und Jungen haben weitere magische Kräfte: Ihren Playmo-Tieren hauchen sie Leben ein...
Bei dem Projekt handelt es sich um eine animierte Bildergeschichte, deren Grundlage ein Gedicht von Jürgen Theobaldy aus dem Jahre 1973 ist. Grafiken, gesprochener Text und Musik werden in einer multimedialen Präsentation miteinander kombiniert.
Das "Jubez" ist ein kulturelles Zentrum in Karlsruhe. Dort fand eine dreitägige Veranstaltung statt, bei der Kinder und Jugendliche spielerisch in Medienwelten eintauchen konnten. Das Trickfilmstudio vom LMZ war ein Programmpunkt auf der "Jubezmediale".
Die Trickfilm-AG der Flattichschule drehte einen kurzen Trickfilm mit Knetfiguren sowie einen "Making Of" Video, in dem sie erklären, wie der Film entstand.