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Themenfindung

Was heißt für Kinder aktuell? Inhalte, die von Erwachsenen an Kinder herangetragen worden sind, gelten hier nicht. Was über die "Medien" ins Haus flattert, was etwa Schule oder erziehungspädagogische Erwägungen als "aktuell" bezeichnen, wird zunächst einmal ausgeklammert. Kinder haben eine Fülle an unmittelbaren Erlebnissen, Behinderungen und Einschränkungen, die sie betreffen und die möglicherweise genau ihre aktuellen Themen sind. Was es braucht, ist eine ständige Ermutigung, die eigenen Themen auch medial und multilingual zu verarbeiten.

 

Vertrauen auf Auge und Ohr / Informationen sammeln

Zunächst sollen Kinder ermutigt werden, Augen und Ohren offen zu halten und so zu den Themen zu finden, die für sie und ihre Freundinnen und Freunde aktuell sind oder es werden könnten, ohne dabei zu tief in die Privatsphäre des Einzelnen vorzudringen.

 

Unterstützende Fragen zur Themenfindung:

Was stört euch an der Schule, am Schulweg, in eurer freien Zeit?

Was stört euch an den Leuten, denen ihr begegnet?

Wenn ihr die Schuldirektorin wärt, was würdet ihr ändern?

Was braucht ihr, um euch so richtig gut zu fühlen?

Was ist für euch "cool"?

Was ist "out", was "in"?

 

Beim Sammeln der Informationen muss darauf geachtet werden, nur Fundiertes aufzugreifen und keinesfalls Gerüchte zu transportieren. Wie die Kinder zu den nötigen Infos kommen, wird gemeinsam mit den Betreuungspersonen geklärt. Es ist möglich, ein Amt aufzusuchen (wenn es um Bauliches im Öffentlichen Raum geht), in Lexika nachzuschlagen oder Leute zu befragen.

 

Weitere Zielgruppen

Sollen andere Zielgruppen als Gleichaltrige angesprochen werden, dann ist es wichtig, in den Erklärungen weiter auszuholen. Es müsste besprochen werden, was für welche Gruppen interessant und aktuell sein könnte.

 

Formale Hilfestellungen

Die Betreuungspersonen bieten dort Hilfestellungen an, wo die Kinder bei ihren Recherchen nicht weiterwissen, etwa in wie weit das Internet, Blättern in Zeitungen, Befragungen und Interviews zu bestimmten Themen nützlich sein könnten. In ihren Inhalten bleiben die Kinder aber weitgehend unabhängig.

 

 

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