Sonstiges
Von Rexingen nach Malchutia.Autor: Kohlmann, Carsten |
AbstractAls sich die Lebensbedingungen der jüdischen Bevölkerung nach der Machtergreifung der Nationalsozialisten 1933 dramatisch verschlechterten, beschlossen die Juden des Schwarzwalddorfes Rexingen, gemeinsam nach Palästina auszuwandern und dort eine Siedlung zu gründen. Mithilfe jüdischer Organisationen in Deutschland und Palästina gelang es schließlich, diese einzigartige Gruppenauswanderung einer jüdischen Gemeinde während der Nazidiktatur zu verwirklichen. Der vorliegende Aufsatz beruht auf zeitgenössischen Berichten, Zeitungsartikeln, Originaldokumenten und Interviews mit Zeitzeugen. Um die friedliche Koexistenz von christlicher und jüdischer Bevölkerung vor 1933 geht es in dem Aufsatz "Rexingen" von Barbara Staudacher. |
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Kohlmann, Carsten Carsten Kohlmann (* 1972) studierte Geschichte und Volkskunde in Tübingen. Danach Ausbildung für den höheren Archivdienst. Er ist wissenschaftlicher Angestellter im Rahmen von Projekten der Stiftung Kulturgut Baden-Württemberg und Beirat im Träger- und Förderverein Ehemalige Synagoge Rexingen. Zahlreiche Veröffentlichungen zur Landes-, Regional- und Lokalgeschichte, insbesondere zur Geschichte des südwestdeutschen Landjudentums. |







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