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Schnuppern und Experimentieren in verschiedenen Sprachen

Zwei Mädchen vor dem Mikrofon

Um die medialen Möglichkeiten spielerisch kennenlernen zu können, werden den Kindern Geräte und Material über einen gewissen Zeitraum zur Verfügung gestellt. Ob das nun mehrsprachige Tonaufnahmen und Interviews, Fotoaufnahmen, Videoaufnahmen, Zufallsaufnahmen, anderssprachige Notizen oder ganze Artikel sind, liegt ebenso an ihnen wie die Entscheidung, ob sie die Resultate in der Gruppe veröffentlichen werden oder nicht. Der Vorteil besteht darin, dass die Kinder von ihrem eigenen Interesse geleitet sind und selbst bestimmen, was sie in welchem Umfang ausprobieren.

 

Experimentierecke - Die kleine "Mediathek"

Eine Woche lang wird eine Ecke mit Tischen mit allerlei Material und Ausrüstung eingerichtet. Die Kinder können- etwa in Schulpausen oder zu vereinbarten Zeiten - das Angebot nützen und allerlei ausprobieren. Betreuungspersonen erklären kurz die Handhabung der Geräte bzw. andere Betätigungsmöglichkeiten.

 

Mögliches Grundequipment der kleinen Mediathek:

Fotoapparat (am Besten digital)

Videokamera

Aufnahmegerät mit Mikrofon

PC mit Internetzugang, Schreibmöglichkeit und Drucker

Eventuell eine manuelle Schreibmaschine

Viele Notizblöcke

 

Die Kinder sollen auch die Möglichkeit haben, mit den Geräten "auszuschwärmen" und sich frei zu bewegen (beispielsweise im Schulgebäude). Vielleicht kann zur besseren Abwicklung ein "Pfandleihsystem" eingerichtet werden (Abgabe eines Ausweises, Notieren der Namen), damit die Kinder auch eine Verantwortung für den Wert der Dinge übernehmen, die sie handhaben.

 

Zufallsaufnahmen

Die Videokamera oder ein Mikrofon eines Aufnahmegerätes befinden sich auf einem festen Stativ und sind in den Raum (etwa Schulklasse) gerichtet. Die Geräte werden auf "Aufnahme" geschaltet und laufen, bis das Band bzw. die Minidisc zu Ende ist.

 

Eigene Workshopideen

Allein schon der Gedanke, dass mit Video oder Mikrofon gearbeitet werden soll, bringt Kinder auf Ideen, die sie aufschreiben sollten und (zum Beispiel) in eine "Ideenbox" einwerfen. Die Box wird in bestimmten Abständen geleert. Wer Interesse hat, etwas auf Basis dieser Ideen zu versuchen, erhält von den Betreuungspersonen die notwendige Unterstützung dazu.

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