Vorträge zu den Themen Radio, Hörspiel und Hören
Hörerziehung im Deutschunterricht
Autorin: Wermke, JuttaDatum: 12. November 2004
Quelle: Vortrag auf der Fachtagung "Ganz Ohr" des Insituts für angewandte Kindermedienforschung (IfaK) an der Hochschule der Medien in Stuttgart am 12.11.2004
Beschreibung:
Unter dem Begriff Hörerziehung versteht Jutta Wermke "die systematische Entfaltung von Wahrnehmungs- und Vorstellungsvermögen in der akustischen Dimension und die Entwicklung der Fähigkeit Höreindrücke differenziert zu verbalisieren". Sie geht in diesem Vortrag nicht nur auf das Zuhören in kommunikativen Situationen sondern auch auf das Hören von Geräuschen ein. Wermke spricht sich dafür aus, dass Höreindrücke im Unterricht differenziert verbalisiert und bewertet werden müssen und macht Vorschläge, wie die Hörerziehung im Deutschunterricht umgesetzt werden kann.
Tondokument (mp3, 22.2 MB, Dauer: 00:24:16)
Die Veröffentlichung erfolgt mit freundlicher Genehmigung von Jutta Wermke.
Wermke, Jutta
Jutta Wermke studierte Germanistik und evangelische Theologie an der Universität Bonn. Ergänzend legte sie ein pädagogisches Examen ab. Ihre Dissertation (1973) trägt den Titel "Wozu Comics gut sind?! Unterschiedliche Meinungen zur Beurteilung des Mediums und seiner Verwendung im Deutschunterricht". Tätigkeiten in Bonn und Duisburg als wissenschaftliche Mitarbeiterin folgte die Habilitation mit einer Arbeit zur Kreativitätsförderung (Siegen 1986). Seit 1997 lehrt Wermke an der Universität Osnabrück.
Veröffentlichungen: "Kreativität als paradoxe Aufgabe" (1989), "Ästhetik und Ökonomie. Beiträge zur interdisziplinären Diskussion von Medien-Kultur" (2000), "Hören und Sehen. Beiträge zu Medien- und ästhetischer Erziehung" (2001)






