Metanavigation:

Hauptnavigation:


Computervermittelte Kommunikation

Moderne Kommunikation ist heute computervermittelt. Nahezu alle Prozesse finden mit und an Rechnereinheiten statt. Im Zentrum für Kunst und Medientechnologie (ZKM) in Karlsruhe hat zu dem Thema am 3. und 4. November 2006 eine Tagung stattgefunden. Dort wurde über alle Medienarten und ihre neuen Formen wie Weblogs, Podcasting und Videostories gesprochen. Einige Vorträge dokumentieren wir hier.

 

Potenziale der Massenmedien

In seinem Vortrag warnte Michael Mangold, Leiter des Instituts für Medien, Bildung und Wirtschaft am ZKM in Karlsruhe, vor populären Herangehensweisen und Forderungen an die Medienwelt. Wer heute von Jugendlichen eine Abwendung von den Medien fordere, übersehe die Chancen des Umgangs mit Medien. Jenseits von Kommerzialisierung gebe es vor allem unter dem Stichwort Web 2.0 neue Freiräume für die Nutzer/innen. Darüber hinaus sieht Michael Mangold die Medien selbst in der Pflicht, ihre Angebote zu überdenken und qualitativ zu verbessern.

Hier sein Vortrag als Ton.

 

Einblicke in die Blogosphäre

Eine knappe Mehrheit der Blogger (53,8 Prozent) ist männlich, die Mehrheit ist unter 30 Jahre alt und verfügt über mittlere bis hohe Bildungsabschlüsse. Dies ist das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage unter Bloggern, die Jan Schmidt von der Universität Bamberg vorstellte. Drei Funktionen habe das Bloggen für die Beteiligten: Identitätsmanagement, Beziehungsmanagement und Informationsmanagement. Längst nehmen nämlich Blogs auf dem Markt der Informationslieferanten einen wachsenden Stellenwert ein.

Hier sein Vortrag als Ton.

 

 

Digital Storytelling

Die preisgünstige und leicht handhabbare Technik macht's möglich: jede und jeder erzählt im Internet oder über Handy von sich und seiner Welt. "Mediatisierung des Alltags" nennt das Julie Woletz von der Goethe-Universität Frankfurt. Zu bewundern sind die Ergebnisse dann in Youtube oder als Foto-Story auf privaten und anderen Homepages. Die andere Seite der neuen technischen Möglichkeiten sind digitale Anwendungen auf höchstem Niveau zum Beispiel in der Wissenschaft. Aus beiden Bereichen stellte Julie Woletz Beispiele vor.

Hier ihr Vortrag als Ton.

 

Zur Illustration hier die Folien des Vortrags von Julie Woletz als PDF.