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Medien und Politik allgemein

E-Demokratie. Stand, Chancen und Risiken.

Autoren: Ewert, Burkhard / Fazlik, Nermin / Kollbeck, Johannes
Erschienen: Bonn, 2003
Quelle: Schulzki-Haddouti, Christine (Hrsg.): Bürgerrechte im Netz. www.schulzki-haddouti.de
Verlag: Bundeszentrale für politische Bildung
ISB-Nummer: 3-89331-458-X

Abstract

Das Internet verändert unsere Gesellschaft und damit auch die Demokratie. Das Stichwort E-Demokratie provoziert dabei die gegensätzlichsten Reaktionen. Befürworter feiern die neuen technologischen Möglichkeiten direkter Partizipation an Kommunikations- und Entscheidungsprozessen, Kritiker befürchten einen Kollaps der repräsentativen Demokratieformen aufgrund zunehmender Fragmentierung und Informationsüberflutung. Die Autoren relativieren sowohl überhöhte Erwartungen als auch übertriebene Befürchtungen und untersuchen Chancen und Risiken der E-Demokratie aus demokratietheoretischer und techniksoziologischer Perspektive. Dabei werten sie auch Erfahrungen der weltweiten Internet-Direktwahl von Icann aus. Die größte Herausforderung für die E-Demokratie sehen sie darin, neue Lösung für das grundlegende Kommunikationsdilemma in modernen Demokratien zu finden und bestehende politische Verfahren und Prozesse an die neuen globalen Kommunikationsnetzwerke anzupassen. Sie schlagen vor, in Pilotprojekten einzelne Aspekte umzusetzen und Probleme pragmatisch zu lösen.

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Ewert, Burkhard

Burkhard Ewert (* 1974) ist Politikredakteur beim Handelsblatt. Er leitete zuvor die Nezwert-Redaktion beim Handelsblatt, die sich um die Themen Internet, E-Business und Informationsgesellschaft kümmerte. Der gebürtige Hamburger studierte Wirtschafts-, Verfassungs- und Sozialgeschichte.

 

Fazlik, Nermin

Nermin Fazlik (* 1969) studierte Politik- und Kommunikationswissenschaft sowie Neuere Geschichte und ist seit 2000 Referent für Neue Medien der SPD-Bundestagsfragkton. Seine Arbeitsschwerpunkte liegen in den Bereichen Informations-, Kommunikations- und Medienrecht, IT-Sicherheit, Wandel zur Informations- und Wissensgesellschaft sowie elektronische politische Kommunikation.

 

Kollbeck, Johannes

Johannes Kollbeck (* 1968) studierte Kommunikationswissenschaft, Germanistik und Soziologie und ist seit 1995 Referent des bildungs- und forschungspolitischen Sprechers und Beauftragten für Neue Medien der SPD-Bundestagsfraktion. Seine Arbeitsschwerpunkte liegen in den Bereichen Datenschutz und Datensicherheit, Informations-, Iommunkations- und Medienrecht, Wandel zur Informations- und Wissensgesellschaft sowie elektronische politische Kommunikation.

 

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