Das Märchen vom schlechten Schüler

- Albert Einstein mit seiner Schwester Maja. Bild: dpa
Vor allem Schüler klammern sich gerne an ein Märchen, das immer wieder von Albert Einstein kolportiert wird - das vom schlechten Schüler. Zwar ist seine Schullaufbahn sicher ungewöhnlich und zwischendurch hatte er durchaus schulische "Hänger", dennoch waren seine Wissbegierde und sein Lerneifer außergewöhnlich.
"Im Alter von 12-16 Jahren machte ich mich mit den Elementen der Mathematik vertraut inklusive der Differential- und Integralrechnung".
Mit 13 Jahren hatte er Kants "Kritik der reinen Vernunft" gelesen, mit 16 beherrschte er die gesamte Schulmathematik.
Im Herbst 1894 - also im Alter von 15 Jahren - brach er zwar vorübergehend die Schullaufbahn ab, fiel im Jahr darauf auch durch die Prüfung am Polytechnikum in Zürich, fand aber im Städtchen Aarau 1896 doch noch zum Abitur, das er mit sehr guten Noten abschloss. Vor allem in Mathematik und Physik hatte er Bestnoten vorzuweisen, aber auch bei den Sprachen schnitt er gut ab.
Die Mär vom schlechten Schüler Albert Einstein gehört endgültig ins Reich der Legenden.
Einsteins Abiturzeugnis findet sich auf dieser Site unter "Einstein for kids".
Autorin: Ingrid Bounin






