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Winnenden: Ein Jahr nach dem Amoklauf

Fassungslosigkeit nach dem Amoklauf. (Bild: Ra Boe, Lizenz: cc)

Nach Winnenden wurde einmal mehr in vorschneller Verkürzung der Zusammenhänge einseitig über die so genannten Killerspiele diskutiert. Daneben gibt es eine Reihe positiver Beispiele, wie man sich abseits des Medienhypes mit dem Thema auseinandersetzt. Politiker beginnen multikausal zu denken - der Abschlussbericht des Expertenkreises Amok des baden-württembergischen Landtags zeugt davon. Künstler nehmen das Thema Amok auf, Wissenschaftler gehen differenziert auf Computerspiele und deren Auswirkungen ein. Lehrerinnen und Lehrer haben eine ganz besondere Verantwortung - und nehmen sie wahr, zum Beispiel, indem sie sich mit medienpädagogischen Angeboten auseinandersetzen.

 

 

 

Amok - Robins Perspektiven

Video "Amok - Robins Perspektiven" (10:51 Min)

 

Für die Ausstellung Kunst und Gesellschaft im Württembergischen Kunstverein in Stuttgart hat die Künstlerin Eva Schmeckenbecher das Video "Amok - Robins Perspektiven" gemacht. Darin berichtet der Schüler Robin aus Backnang über ein Schulprojekt, bei dem im Dezember 2008 ein Anti-Gewalt-Video im Kunstunterricht gedreht werden sollte, für das die Schüler einen Amok-Lauf an der Schule inszenierten. In der Dokumentation spricht Robin über die Faszination von Waffen und reflektiert Themen wie Mobbing, Macht, Vertrauen, Kunst und Realität.

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