Instant Messaging
Eigentlich ist das Instant Messaging eine andere Art von Chat. Es geht um sogenannte Echtzeit-Kommunikation. Es gibt allerdings einen Unterschied zum Chat, man muss sich für eine bestimmte Software entscheiden und kann nur mit Menschen kommunizieren, die die gleiche Software nutzen. Bei Jugendlichen sehr beliebt ist ICQ (gehört inzwischen zu AOL), außerdem weit verbreitet sind der AOL Instant Messenger, MSN von Microsoft und der Yahoo! Messenger.
Da das Instant Messaging so ähnlich funktioniert wie ein Chat, sind die Gefahren ähnlich.
| Mögliche Probleme | Was kann man tun? |
| Unbekannte Personen schicken Nachrichten. | Nur mit bekannten Personen mailen. Vom Recht des Ausschlusses bestimmter Personen Gebrauch machen. |
| Problematische Inhalte werden mitgeschickt (Bilder, Filme). | Nur Dateien öffnen, deren Herkunft bekannt ist. Dateien nicht öffnen. |
| Sexuelle Belästigungen. | Erwachsene informieren. Gegebenenfalls Anzeige erstatten. |
| Verbale Belästigungen. Mobbing (auch mit Bildern). | Erwachsene informieren. Gegebenenfalls Anzeige erstatten. |
| Werbung, z.B. für Spiele wie Poker und andere Online-Spiele. | Achtung vor vorschnellen Klicks. Erst nachdenken, dann klicken. |
Weiterführende Links
Klicksafe zum Thema Chat. Wie es geht, welche die beliebtesten sind, was man gegen unerwünschte Übergriffe tun kann. Hier wird auch kurz auf Instant Messaging eingegangen.
Broschüre "Alles nett im Chat" der Gesellschaft für Medienpädagogik und Kommunikationskultur. Sie enthält auch Hinweise zum Instant Messaging.
Weiter zu:
Autorin: Ingrid Bounin

Die Initiative "Klicksafe" hat einen ganzen Reader mit Arbeitsmaterialen herausgegeben: "Knowhow für junge User. Mehr Sicherheit im Umgang mit dem World Wide Web". Passend zum Thema "Chatten" finden Sie hier das Kapitel "Chatten, ICQ, Skype und Co" zum Download. (als PDF.)







