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Fernseh-, Film- und Kinogeschichte

Modellierung des Unmodellierbaren. NS-Kriegspropaganda im Film und ihre Grenzen.

Autor: Prümm, Karl
Erschienen: Stuttgart, 2001
Quelle: Unveröffentlichtes Manuskript. Vortrag auf der Tagung "Schuss-Gegenschuss. Wochenschau und Propagandafilm im Zweiten Weltkrieg", Haus des Dokumentarfilms, 6. - 8. 12. 2001.

Abstract

Auch wenn immer wieder auf die Perfektion und Perfidie der Nazi-Propaganda verwiesen wird: Die Kriegsberichterstattung, die Spielfilme und Dokumentationen aus dem Hitler-Deutschland sind voller Brüche und Widersprüchlichkeiten. In seinem Vortrag setzt sich der Autor mit der Spezifik der nationalsozialistischen Kriegspropaganda auseinander, ohne ihr jedoch eine überhöhende Sonderrolle zuzuweisen. Er zeigt die Überforderung und die Grenzen der Propagandamaschinerie, indem er ihren Inszenierungen und Strategien nachgeht. Der Vortrag wurde gehalten auf der Tagung "Schuss - Gegenschuss. Wochenschau und Propagandafilm im Zweiten Weltkrieg", die vom 6. - 8.12.2001 im HAUS DES DOKUMENTARFILMS, Stuttgart, stattfand.

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Prümm, Karl

1945 geboren, ist Karl Prümm heute Professor an der Philipps-Universität Marburg und lehrt dort Medienwissenschaft. Sein wissenschaftlicher Schwerpunkt ist die Literatur- und Mediengeschichte des 19. und 20. Jahrhunderts. Zugleich hat sich Prümm ausführlich mit der Medientheorie beschäftigt und ist auch als Fernsehkritiker und Publizist tätig.

Publikationen u.a.: "Kamerastile im aktuellen Film" (Hrsg.), 1999; "Der Körper im Bild: Schauspielen, Darstellen, Erscheinen" (Hrsg.), 1999; "Medienwissenschaft: ein Gegenstadt, viele Wissenschaften" (Hrsg.), 2000.

 

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