Filmgeschichtliches
Es waren die Gebrüder Lumière, die die Bilder laufen lehrten. Mit einem Film, eine kurze Sequenz, darüber wie Arbeiter die Fabrik verlassen, begann die Filmgeschichte im Dezember 1895. Es handelte sich übrigens um die Fabrik der Familie Lumière für Chemikalien und fotografische Platten. Schon in diesem kurzen Film wird nichts dem Zufall überlassen, sondern das Ganze ist durch und durch inszeniert. Die Arbeiter tragen ihre beste Kleidung, sie vermeiden den direkten Blick in die Kamera, zu Beginn öffnet sich eine Tür und am Ende schließt sie sich wieder. Kleine Pointen sorgen darüber hinaus für eine gewisse Dramaturgie.
Manfred Rüsel erläutert den kurzen Streifen. (mp3, 6,1 MB)
"Sortie de l'usine" (wmv, 6 MB)
Nosferatu, D 1922, Friedrich Wilhelm Murnau
In die Filmgeschichte eingegangen ist auch die extreme Untersicht aus dem Film "Nosferatu" von Friedrich Wilhelm Murnau. Als erster zeigte er 1922 aus dieser Perspektive das Böse. Inzwischen gehört dies zum festen Repertoire von Regisseuren.
Filmausschnitt "Nosferatu" (wmv)
Manfred Rüsel zur Untersicht in "Nosferatu". (mp3)
"Was an dieser Einstellung so bemerkenswert ist, es ist die erste extreme Untersicht der Filmgeschichte. Das Filmteam geht also auf den Boden des Schiffes, filmt den Grafen...aus der Extremperspektive von unten. Er ist ja schon relativ groß der Schauspieler und ist dämonisch über die Maske gezeichnet, mit den langen Fingernägeln und der Glatze und der Effekt dieser Untersicht betont dieses Bedrohliche."
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Handreichungen zur Filmanalyse
Zur Filmanalyse hat Manfred Rüsel einige Arbeitspapiere zur Verfügung gestellt, mit denen man die Betrachtung eines Films strukturieren kann.
Filmanalyse
Begriffe für die Filmanalyse








