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Die Reportage

Bild:SWR

"Die Reportage zeigt die Fakten in ihrem szenischen Zusammenhang. Im Mittelpunkt stehen Ereignisse, Handlungen und Begebenheiten, die von den Reporterinnen und Reportern direkt vor Ort oder bei der Fernsehreportage auch am Monitor erlebt und geschildert werden." (Jürg Häusermann und Heiner Käppeli: Rhetorik für Radio und Fernsehen).

Bei der Reportage ist der/die Reporter/einer Reporterin stets vor Ort und schildert, was er sieht, hört, erlebt. Dazu kommt in der Reportage der eigene Kommentar des Reporters. Denn der Reporter steht an Stelle des Hörers. Stellvertretend für ihn soll der Reporter berichten, und seine Eindrücke wiedergeben. Deshalb wird in einer Reportage aus der Perspektive des Reporters referiert. Daraus folgt, "...dass Reportage eine "impressionistische" und somit eine "subjektive" Darstellungsform ist, weshalb der Reporter völlig zu Recht das Wort 'Ich' verwenden und von sich selbst sprechen kann, was man sonst im Journalismus zu vermeiden versucht." (Jürg Häusermann und Heiner Käppeli: Rhetorik für Radio und Fernsehen).

Wer selbst eine Reportage machen möchte, muss vor allem auf die eigene Lautstärke achten. Wenn die Umgebung beispielsweise laut ist (Konzert, Sraßenfest etc.), muss der Reporter trotzdem in normaler Lautstärke ins Mikrofon sprechen. Entgegen dem eigenen Höreindruck darf man nicht versuchen, den Umgebungslärm zu übertönen.

 

Autor: Andreas Konitzer für MediaCulture-Online

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