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Der goldene Schnitt

Rein mathematisch ausgedrückt teilt "der goldene Schnitt" eine Strecke so, dass sich der kürzere Teil zum längeren Teil verhält wie der längere Teil zur Gesamtlänge.

Fotos, die nach den Regeln des "goldenen Schnitts" gemacht sind, erscheinen besonders harmonisch. Der goldene Schnitt beschreibt eine Bildaufteilung im Verhältnis 2:3, 3:5 oder 5:8 horizontal und vertikal. Da man dies bei Aufnahmen nicht exakt berechnen kann, hilft hier nur Fingerspitzengefühl und Erfahrung.

Der "goldene Schnitt" war schon zur Zeit des Pythagoras bekannt.

Er ist darum eine Besonderheit, weil die Konstruktion eine einmalige Figur ergibt. Zu seiner Konstruktion zeichnet man ein Quadrat CB und halbiert eine Seite A. Dann zieht man die Linie AB und den Kreisbogen BE. Letzterer bestimmt die Länge der Seite CE eines Rechtecks CF. Nun konstruiert man ein Quadrat mit den Seitenlänge EH im Rechteck FH. Es ergeben sich die analogen Verhältnisse: CE : EF = EF : BF. Diese können ins Unendliche vergrößert oder verkleinert werden.

Die Einheit der Konstruktion kommt darin zum Ausdruck, dass die 12 Goldenen-Schnitt-Figuren, aus der die Komposition des Rechtecks besteht, auf einer einzigen Regel basieren, wonach die Länge der kleineren Figur jeweils das Maß für die Breite der nächst größeren ist.

 

Hier sehen Sie eine Spirale im Goldenen Schnitt. Die Eleganz und Schönheit, die im Goldenen Schnitt verborgen ist, enthüllt sich in der Spirale, welche entsteht, wenn eine Linie jeweils über die Ecken dieser Figur in immer kleineren, geschwungene Linien gezogen wird.

 

 

Und noch eine letzte Figur im "goldenen Schnitt": das Pentagramm.

Die Ausführungen und die Illustrationen in diesem Kapitel stammen aus einem Buch von Tontyn Hopman: Die Ordnung der Schöpfung in Zahl und Geometrie. Mehr dazu auf seiner Homepage.

 

 

Eine wunderbare Unterrichtseinheit zum goldenen Schnitt wurde am Lise-Meitner-Gymnasium in Freiburg durchgeführt.Mehr...

 

Und eine sehr umfangreiche Seite zum goldenen Schnitt auf Englisch. Mehr...

 

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