Counter-Strike
Kaum ein Spiel ist hierzulande so in der Diskussion wie Counter-Strike. Es gilt als das Paradebeispiel für ein so genanntes "Killer"spiel. 1998 als "Half-Life" erstmals veröffentlicht, trat es mit diversen Versionen - inzwischen als Counter-Strike Source - einen wahren Siegeszug an und ist nach "World of Warcraft" das beliebteste Spiel in Deutschland. Weltweit wurde es über 11 Millionen Mal verkauft und etwa sieben Millionen Mal runtergeladen. In Deutschland spielen etwa 750 000 Menschen das Spiel.
Worum geht es?
Es geht um Kämpfe zwischen einer oder wahlweise vier verschiedenen terroristischen Gruppierungen und ihren Gegenspielern, einer Anti-Terror-Einheit. Gespielt wird in kurzen Sequenzen (ca. 2 Minuten) in verschiedenen Karten (Maps), wobei die Aufgabe darin besteht, zum Beispiel eine Geisel zu befreien bzw. deren Befreiung zu verhindern (Hostage-Rescue Szenario) oder eine Bombe zu legen bzw. dies zu verhindern. Die virtuelle Spielwelt zeigt realitätsnahe und detailgetreue Szenarien in Form von Hafengegenden, Container- und Lagerhallen bis hin zu waldähnlichen Landschaften und kleinen Städten. - Als teambasiertes Spiel kann man den Ego-Shooter entweder Online mit anderen Spielern oder Offline mit Computergegnern und Mitspielern spielen.
Als Waffen dienen Maschinengewehre, Pistolen, Messer oder die genannten Bomben, die man irgendwo platziert. Fragt man Spieler, so steht für sie nicht das Töten im Mittelpunkt, sondern die geforderte Reaktionsschnelligkeit, das taktische Vorgehen und vor allem die Gemeinschaft.
Weiter zu:
Computerspiele - Standpunkte/Positionen
Literatur und Links








