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Computerspiele

Virtuelle Gewalt: Modell oder Spiegel? Computerspiele aus Sicht der Medienwirkungsforschung.

Autoren: Fehr, Wolfgang / Fritz, Jürgen
Erschienen: Bonn, 2003
Quelle: Computerspiele. Virtuelle Spiel- und Lernwelten.
Verlag: Bundeszentrale für politische Bildung
ISB-Nummer: 3-89331-477-6

Abstract

Was fasziniert am Spiel mit virtueller Gewalt? Computerspiele vertreiben Langeweile, sie sind anregend und schaffen eine angenehme Erregung, wobei das Spannungselement meist durch Einsatz von virtueller Gewalt aufrechterhalten wird. Obwohl virtuelle Gewalt nicht unbedingt reale Gewalt provoziert, so kann sie doch erheblich die Entwicklung von Mitgefühl bei den Spielerinnen und Spielern hemmen sowie die angemessene Auseinandersetzung mit gesellschaftlicher Gewalt behindern. Die Autoren benennen Erkenntnisse und praktische Möglichkeiten der Wirkungsforschung und suchen Antworten, wie auf staatlicher und politischer Ebene Einfluss auf die Weiterentwicklung von Computerspielen genommen werden kann.

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Fehr, Wolfgang

Wolfgang Fehr, Jahrgang 1952, ist Medienpädagoge und Mitglied der Deutschen Gesellschaft für Supervision (DGSv). Er arbeitet im Amt für Kinder, Jugend und Familie der Stadt Köln in der Fachstelle Medienpädagogik/Jugendmedienschutz.

 

Fritz, Jürgen

Prof. Dr. Jürgen Fritz (* 1944) ist Professor für Spiel- und Interaktionspädagogik sowie für komplexe Kommunikation am Fachbereich Sozialpädagogik in der Fächergruppe Ästhetik und Kommunikation der Fachhochschule Köln. Er ist Herausgeber der Fachzeitschrift "Praxis, Spiel und Gruppe" sowie Leiter des Forschungsbereichs "Wirkung virtueller Welten".

 

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