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Computer- und Online-Spiele

Szene aus "Counterstrike".

Zu Computer- und Onlinespielen gab es im März 2006 zwei Tagungen, eine in Köln und eine in Villingen-Schwenningen. An der Fachhochschule in Köln hieß die Veranstaltung "Clash of realities" und wurde vom Spielehersteller EA (Electronic Arts) gesponsert. In Villingen-Schwenningen fragten die Veranstalter besorgt: "Machen Computer Kinder dumm?". Hier waren der Regionalverband Schwarzwald-Baar-Heuberg, die MFG (Medien- und Filmgesellschaft Baden-Württemberg) sowie das Ministerium für Ernährung und ländlichen Raum Träger der Veranstaltung.

 

Zu den Kölner Vorträgen

Zu den Vorträgen in Villingen-Schwenningen

 

In beiden Veranstaltungen wurde deutlich: einfache Antworten gibt es nicht und einfache Kausal-Zusammenhänge lassen sich nicht herstellen, etwa nach dem Motto, wer gewalthaltige Computer-Spiele spielt, wird automatisch aggressiver und gewalttätiger. Allerdings erhöht sich die Gefahr, wenn andere Faktoren hinzukommen wie häufig erlebte reale Gewalt, soziale Ausgrenzung, schwierige Familienverhältnisse.

 

Bei den Computer- und Online-Spielen ist es wie in anderen Bereichen auch. Wenn sie reflektiert genutzt werden und das Umfeld stimmt, machen sie Spaß und fördern die Kommunikation und zum Beispiel strategischen Kompetenzen. Gleichzeitig besteht für weniger gefestigte Perönlichkeiten die Gefahr, dass die Spiele sie nicht nur in ihren Haltungen und Handlungen beeinflussen, sondern sie regelrecht "auffressen". Manche Spiele verfügen über ein hohes Suchtpotenzial.

Tilo Hartmann: Gewaltspiele und Aggression.

 

Johannes Fromme: Bildschirmspiele und Bildungsprozesse.

 

Dirk Hoeschen: MMORPG - in jedem steckt ein Held.

Matthias Kleimann: Computerspielnutzung und schulische Leistung - Befunde einer Querschnittsbefragung.

 

Jürgen Fritz: Die Faszinationskraft von Computerspielen: Warum spielt man(n) Computerspiele?

 

Jo Groebel: Vermutete und belegte Wirkungen von Computerspielekonsum.