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Was tun mit Steinen? Gibt es eigentlich ein "Kreatives Schreiben" im Deutschunterricht?

Autor: Abraham, Ulf
Erschienen: Innsbruck, 1998
Quelle: ide - Informationen zur Deutschdidaktik. Zeitschrift für den Deutschunterricht in Wissenschaft und Schule. Heft 4/1998.
Verlag: Studien Verlag
ISB-Nummer: 3-7065-1216-5

Abstract

Ulf Abraham setzt sich kritisch mit den Erscheinungsformen des "kreativen Schreibens" auseinander. Er wendet sich vor allem gegen einen künstlich aufgebauten Antagonismus zwischen "genialer" Schriftlichkeit einerseits, wie diverse Schreibschulen sie für sich reklamieren, und dem klassischen Schulaufsatz andererseits. Abraham spricht sich gegen künstliche "Kreativ-Nischen" in den Schulen aus. Die Forderungen nach radikaler Individualisierung unter Einbeziehung der Gestaltungslust der Lernenden und die Nutzung des "Mediums Schrift" als Lernmedium erscheinen Abraham heute einlösbar nicht gegen, sondern mit den "Versuchungen des intervernetzten PC in der Schule". Der Text enthält eine ausführliche Bibliografie zum Thema "Kreatives Schreiben".

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Abraham, Ulf

Ulf Abraham (* 1954) studierte Deutsche und Englische Philologie in Erlangen und Freiburg und promovierte 1983. Er arbeitete zunächst als Lehrer und war dann als wissenschaftlicher Assistent, nach der Habilitation (1994) als Privatdozent an der Universität Bamberg. Seit 1997 ist er Inhaber des Lehrstuhls für Didaktik der deutschen Sprache und Literatur an der Universität Würzburg.
Seit 2003 ist Abraham Mitherausgeber der Zeitschrift Praxis Deutsch.

Veröffentlichungen: "Praxis des Deutschunterrichts. Arbeitsfelder - Tätigkeiten - Methoden" (3. A. 2002), "Übergänge. Literatur, Sozialisation und literarisches Lernen" (1998), "StilGestalten: Geschichte und Systematik der Rede vom Stil in der Deutschdidaktik" (1996)

 

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