Regierungserklärung des Bundeskanzlers am 13. Dezember 1966 vor dem Deutschen Bundestag in Bonn.Autor: Kiesinger, Kurt Georg |
AbstractSchon bald nach Ludwig Erhards Antritt als Bundeskanzler 1965 kursiert der Begriff der "wirtschaftlichen Rezession". Außen- und innenpolitisch kann Erhard dem nichts entgegensetzen, Rücktrittsrufe der SPD werden laut, FDP Minister treten zurück, dennoch stellt sich Erhard nicht der Vertrauensfrage. Schließlich wird am 10. Dezember 1966 Kurt Georg Kiesinger vom Deutschen Bundestag mit 340 gegen 109 Stimmen zum neuen Bundeskanzler gewählt. Es kommt zur Bildung einer Großen Koalition mit Willy Brandt als Vizekanzler und Außenminister. |
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Kiesinger, Kurt Georg
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Kurt Georg Kiesinger (1904-1988) studierte Jura und arbeitete ab 1935 zunächst als Rechtsanwalt. 1933 trat er der NSDAP bei und war von 1940 bis 1945 als wissenschaftlicher Mitarbeiter im Auswärtigen Amt tätig. Nach dem Krieg kam er in ein Internierungslager, nach seiner Freilassung trat er der CDU bei. Von 1958 bis 1966 war er Ministerpräsident von Baden-Württemberg, 1966-1969 Bundeskanzler und 1967-1971 Bundesvorsitzender der CDU. Bis 1980 blieb er Mitglied des Bundestages.


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